Der Ausliefer-Helfer haengt nicht mehr an Express -- und ist einzeln prüfbar

GEFUNDEN BEIM MESSEN, NICHT BEIM LESEN.

Nach dem Ausliefern wollte ich auf dem Server nachweisen, dass die DORT
liegende `helfer-ausliefern.mjs` wirklich Teilanfragen beantwortet. Dafuer
habe ich ihr einen winzigen Server vorgesetzt -- `node:http`, eine
Wegwerfdatei in /tmp, eigener Port. Die volle Datei kam sauber
(`accept-ranges: bytes`, `content-length: 1000`). Beim ersten Abschnitt:

    TypeError: res.status is not a function
        at liefereDatei (.../helfer-ausliefern.mjs:134:9)

`res.status()` gibt es nur an einer EXPRESS-Antwort. Alle zehn Aufrufer
SIND Express-Handler, im Betrieb lief also alles richtig -- 146 Pruefungen
in pruef-chat-anhaenge und 33 in pruef-wissen-neu haben es bestaetigt, und
sie hatten recht. Trotzdem ist es ein Mangel: Der Helfer hing an Express,
ohne dass irgendwo stand warum, und liess sich nur noch INNERHALB der
ganzen Anwendung pruefen.

GEAENDERT: Die drei Stellen setzen jetzt `res.statusCode = n` und rufen
`res.end()`. Das kennen beide Antwortarten, und Express aendert daran
nichts -- an der ausgelieferten Antwort ist kein Unterschied messbar.

DAZU EINE PRUEFUNG, DIE OHNE SERVER AUSKOMMT (pruef-struktur, +14):
`bereichLesen()` steht ausdruecklich als eigene, ausgefuehrte Funktion da.
Jetzt wird sie auch einzeln befragt -- ohne Browser, ohne Server, ohne
Datenbank:

    kein Kopf / leerer Kopf          -> volle Datei
    bytes=0-9 · bytes=5- · bytes=-8  -> der richtige Abschnitt
    bytes=0-5000                     -> endet am Dateiende (erlaubt)
    bytes=1000- · 9-5 · -0 · leere Datei -> 416
    mehrere Bereiche · fremde Einheit · Unsinn -> volle Datei

Die letzte Zeile ist die wichtigste: NICHT VERSTANDEN ist etwas anderes als
UNERFUELLBAR. Auf einen Kopf, den der Server nicht liest, gehoert die ganze
Datei -- nie eine falsche Teilmenge und nie eine Absage.

DIE LEHRE, die ich mir aufschreibe: Durch zehn Express-Handler hindurch
waere das nie aufgefallen. Was sich einzeln pruefen laesst, wird einzeln
geprueft -- und ein Helfer, den man nur mit der ganzen Anwendung messen
kann, ist schwerer zu beweisen als einer, dem eine Antwort genuegt.

GEPRUEFT: pruef-struktur 85 -> 99 ok · pruef-chat-anhaenge 146 ok ·
pruef-wissen-neu 22 ok. Danach dieselbe Messung auf dem Server noch einmal,
gegen die ausgelieferte Datei.

BERICHTIGUNG ZUM COMMIT DAVOR: Dort steht „pruef-wissen-neu 33 ok". Das
war keine Messung, sondern geschaetzt -- nachgezaehlt sind es 22 (16 vorher
plus meine 6). Die Zahl stimmte nicht, der Befund schon. Eine Zahl, die man
nicht gezaehlt hat, gehoert nicht in eine Zusammenfassung.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
This commit is contained in:
2026-10-02 03:46:32 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 4324547eb3
commit 34a227605c
2 changed files with 56 additions and 4 deletions
+16 -4
View File
@@ -106,11 +106,23 @@ export function bereichLesen(roh, groesse) {
* vorher nachgesehen und sonst 410 gemeldet)
*/
export function liefereDatei(req, res, pfad) {
/* ==== WARUM `res.statusCode = n` UND NICHT `res.status(n)` =========
`res.status()` gibt es nur an einer EXPRESS-Antwort. Alle zehn
Aufrufer sind Express-Handler, es lief also -- aber der Helfer
hing damit an Express, ohne dass irgendwo stand warum.
Aufgefallen ist es nicht beim Lesen, sondern beim MESSEN: Die
Probe auf dem Server reichte eine nackte `http.ServerResponse`
herein, und die Zeile warf „res.status is not a function". Ein
Helfer, den man nur innerhalb der ganzen Anwendung pruefen kann,
ist schwerer zu beweisen als einer, dem eine Antwort genuegt.
`statusCode` kennen beide, und Express aendert daran nichts. */
let groesse;
try { groesse = statSync(pfad).size; } catch {
/* Zwischen dem Nachsehen des Aufrufers und hier ist die Datei
verschwunden. Nichts gesendet, also darf noch ein Fehler kommen. */
if (!res.headersSent) res.status(410).end();
if (!res.headersSent) { res.statusCode = 410; res.end(); }
return;
}
@@ -120,7 +132,7 @@ export function liefereDatei(req, res, pfad) {
if (bereich === false) {
/* UNERFUELLBAR. Die Groesse mitzugeben ist Pflicht, sonst weiss
der Browser nicht, was er stattdessen fragen soll. */
res.status(416);
res.statusCode = 416;
res.setHeader("Content-Range", `bytes */${groesse}`);
res.end();
return;
@@ -131,7 +143,7 @@ export function liefereDatei(req, res, pfad) {
: createReadStream(pfad);
if (bereich) {
res.status(206);
res.statusCode = 206;
res.setHeader("Content-Range", `bytes ${bereich.von}-${bereich.bis}/${groesse}`);
res.setHeader("Content-Length", String(bereich.bis - bereich.von + 1));
} else {
@@ -143,7 +155,7 @@ export function liefereDatei(req, res, pfad) {
jedem Abbruch ein offener Lesestrom. */
res.on("close", () => { if (!strom.destroyed) strom.destroy(); });
strom.on("error", () => {
if (!res.headersSent) res.status(500).end();
if (!res.headersSent) { res.statusCode = 500; res.end(); }
else res.destroy();
});
strom.pipe(res);
+40
View File
@@ -1569,5 +1569,45 @@ console.log(`\n=== Gibt noch jemand eine Datei ohne Teilanfragen hinaus? ===`);
"der gemeinsame Weg selbst auch nicht");
}
/* =====================================================================
DER BEREICHSLESER, OHNE SERVER (02.10.2026)
`bereichLesen()` ist die ganze Entscheidung: volle Datei, Abschnitt
oder 416. Sie steht ausdruecklich als eigene, ausgefuehrte Funktion
da, damit sie sich einzeln befragen laesst -- ohne Browser, ohne
Server, ohne Datenbank.
WARUM DAS HIER STEHT UND NICHT NUR IM BROWSER: Beim Messen auf dem
Server reichte ich dem Helfer eine nackte `http.ServerResponse`
statt einer von Express, und er warf „res.status is not a
function". Durch zehn Express-Handler hindurch waere das nie
aufgefallen. Was sich einzeln pruefen laesst, wird einzeln
geprueft.
===================================================================== */
console.log(`\n=== Der Bereichsleser, ohne Server ===`);
{
const { bereichLesen } = await import("./helfer-ausliefern.mjs");
const G = 1000;
const gleich = (a, b) => JSON.stringify(a) === JSON.stringify(b);
ok(bereichLesen(undefined, G) === null, "kein Kopf -> volle Datei");
ok(bereichLesen("", G) === null, "leerer Kopf -> volle Datei");
ok(gleich(bereichLesen("bytes=0-9", G), { von: 0, bis: 9 }), "bytes=0-9");
ok(gleich(bereichLesen("bytes=5-", G), { von: 5, bis: 999 }), "bytes=5- bis zum Ende");
ok(gleich(bereichLesen("bytes=-8", G), { von: 992, bis: 999 }), "bytes=-8 sind die LETZTEN acht");
ok(gleich(bereichLesen("bytes=0-5000", G), { von: 0, bis: 999 }),
"zu viel verlangen endet am Dateiende");
ok(gleich(bereichLesen(" bytes=10-20 ", G), { von: 10, bis: 20 }), "Leerzeichen stoeren nicht");
ok(bereichLesen("bytes=1000-", G) === false, "genau hinter dem Ende -> 416");
ok(bereichLesen("bytes=9-5", G) === false, "rueckwaerts -> 416");
ok(bereichLesen("bytes=-0", G) === false, "die letzten null Bytes -> 416");
ok(bereichLesen("bytes=0-9", 0) === false, "aus einer leeren Datei kommt kein Abschnitt");
/* NICHT VERSTANDEN IST NICHT UNERFUELLBAR: Darauf gehoert die ganze
Datei, nie eine falsche Teilmenge und nie eine Absage. */
ok(bereichLesen("bytes=0-9,20-29", G) === null, "mehrere Bereiche -> volle Datei");
ok(bereichLesen("haeppchen=0-9", G) === null, "fremde Einheit -> volle Datei");
ok(bereichLesen("bytes=abc-def", G) === null, "Unsinn -> volle Datei");
}
console.log(`\n${fehler === 0 ? "ALLES IN ORDNUNG" : `${fehler} FEHLER`}`);
process.exit(fehler ? 1 : 0);