Die drei Bahnen der Uhr gluehen von innen -- und die Stunde wird Bronze

Filipe: "die minuten sekunden und stunden soll viel spezieller, krasser
und geiler sein, noch vieeeel mehr."

Die Bahnen waren flache Striche in einem Verlauf -- sauber gebaut, aber
ohne Koerper. Drei Aenderungen, und alle drei arbeiten mit LICHT statt
mit mehr Farbe:

1. EIGENLEUCHTEN je Bahn, in ihrer eigenen Farbe. Auf einem schwarzen
   Zifferblatt kann man einen Strich entweder heller machen (dann
   blendet er) oder leuchten lassen (dann wirkt er wie eine Anzeige,
   die Licht abgibt). Zwei Schatten je Bahn: der enge gibt die Kante,
   der weite die Aura.

2. DIE STUNDE WIRD WARM. Sie lief in Schwarzsilber und war damit dem
   Zifferblatt am aehnlichsten -- ausgerechnet die Bahn, die man am
   haeufigsten abliest. Jetzt Bronze: warm gegen das kalte Blau der
   Minute und das Rot der Sekunde. Damit sind alle drei auf einen Blick
   zu trennen. Die Wechsel hell/dunkel im Verlauf bleiben, sie sind es,
   die aus einem Strich Metall machen.

3. DIE PERLEN sind die Spitzen -- dort schaut man hin. Sie bekommen
   denselben Schein wie ihre Bahn, nur staerker, und einen weissen
   Kern: der Unterschied zwischen einem farbigen Punkt und einem Licht.

UND EINMAL ZURUECKGENOMMEN, nach dem Blick aufs Bild: Die Sekunde bekam
zuerst denselben Schein wie die anderen beiden. Sie ist aber die
laengste Bahn, die hellste Farbe UND die einzige, die sich sichtbar
bewegt -- im Bildschirmfoto war sie ein roter Reifen, neben dem die
Uhrzeit selbst zurueckstand. Ihr Leuchten liegt jetzt eine Stufe
niedriger als das von Minute und Stunde. Gesehen, nicht gerechnet.

Kein Pulsieren: Die Uhr steht dauerhaft im Bild, ein animiertes Leuchten
am Bildrand ist genau das, was die Hausregel verbietet. Bei
`prefers-reduced-motion` entfaellt der Schein ganz -- die Bahnen bleiben
in voller Farbe stehen.

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View File
@@ -1583,3 +1583,79 @@
color: CanvasText; filter: none;
}
}
/* ===================================================================
DIE DREI BAHNEN DER UHR GLUEHEN VON INNEN (08.09.2026)
Filipe: "die minuten sekunden und stunden soll viel spezieller,
krasser und geiler sein, noch vieeeel mehr."
Die Bahnen waren flache Striche in einem Verlauf -- sauber gebaut,
aber ohne Koerper. Drei Dinge geben ihnen Tiefe, und alle drei
arbeiten mit LICHT statt mit mehr Farbe:
1. EIGENLEUCHTEN. Jede Bahn wirft einen Schein in ihrer eigenen
Farbe. Das ist nicht Deko: Auf einem schwarzen Zifferblatt kann
man einen Strich entweder heller machen (dann blendet er) oder
leuchten lassen (dann wirkt er wie eine Anzeige, die Licht
abgibt). Zwei Schatten je Bahn, ein enger und ein weiter -- der
enge gibt die Kante, der weite die Aura.
2. DIE SPITZE IST HELLER ALS DER REST. `stroke-linecap: round` plus
ein zweiter, kuerzerer Bogen darueber gibt es hier nicht -- statt
dessen leuchtet die PERLE am Ende staerker (siehe unten). Das
Auge sucht bei einer Uhr die Spitze, nicht den Anfang.
3. DIE STUNDE WIRD WARM. Sie lief in Schwarzsilber und war damit
dem Zifferblatt am aehnlichsten -- ausgerechnet die Bahn, die man
am haeufigsten abliest. Sie bekommt jetzt einen Bronzeschimmer:
warm gegen das kalte Blau der Minute und das Rot der Sekunde, und
damit sind alle drei auf einen Blick zu trennen.
AUGENSCHONEND BLEIBT PFLICHT. Die Uhr steht dauerhaft im Bild. Der
Schein liegt deshalb bei 45 bis 55 Prozent Deckkraft und wird NICHT
animiert -- ein pulsierendes Leuchten am Bildrand ist genau das, was
die Hausregel verbietet. */
/* DIE SEKUNDE GLUEHT SCHWAECHER ALS DIE ANDEREN BEIDEN, und das ist
Absicht: Sie ist die laengste Bahn, die hellste Farbe und die
einzige, die sich sichtbar bewegt. Mit demselben Schein wie Minute
und Stunde zog sie im Bildschirmfoto den ganzen Blick auf sich --
ein roter Reifen, neben dem die Uhrzeit selbst zurueckstand.
Nachgesehen, nicht gerechnet. */
.uhr__sekunde {
stroke-width: 3;
filter:
drop-shadow(0 0 1.5px rgba(255, 118, 132, .8))
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.uhr__stunde {
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filter:
drop-shadow(0 0 2px rgba(255, 214, 160, .9))
drop-shadow(0 0 9px rgba(214, 154, 82, .45));
}
/* Die Perle am Ende jeder Bahn ist die Spitze -- dort schaut man hin.
Sie bekommt denselben Schein wie ihre Bahn, nur staerker, und einen
weissen Kern: Das ist der Unterschied zwischen einem farbigen Punkt
und einem Licht. */
.uhr__perle::before {
box-shadow:
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0 0 6px 1px currentColor,
0 0 14px 2px currentColor;
}
.uhr__perle--minute::before { color: rgba(99, 184, 245, .85); }
.uhr__perle--stunde::before { color: rgba(226, 176, 108, .8); }
@media (prefers-reduced-motion: reduce) {
/* Kein Leuchten ohne Not: Wer weniger Bewegung will, will meist auch
weniger Reiz. Die Bahnen bleiben in voller Farbe stehen. */
.uhr__sekunde, .uhr__minute, .uhr__stunde { filter: none; }
}
+12 -5
View File
@@ -201,12 +201,19 @@
hell-dunkel-hell-dunkel liest sich als geschliffenes
Metall, weil eine gebogene Flaeche das Licht genau so
zurueckwirft. -->
<!-- BRONZE STATT SCHWARZSILBER (08.09.2026). Die Stunde
war dem schwarzen Zifferblatt am aehnlichsten --
ausgerechnet die Bahn, die man am haeufigsten
abliest. Warm gegen das kalte Blau der Minute und
das Rot der Sekunde: Damit sind alle drei auf einen
Blick zu trennen. Die Wechsel hell/dunkel bleiben,
sie sind es, die Metall aus einem Strich machen. -->
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