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dogfather-universe/server/workspace-push-krypto.js
T
DogFatherGitandClaude Opus 5 73f9b24793 Benachrichtigungen wecken das Telefon wieder: Urgency je Art
Diene hat gemeldet: "Die Benachrichtigungen werden nicht angezeigt,
wenn neue Nachrichten reinkommen. Erst, wenn man die App oeffnet."

Alles Messbare war gruen: Der Service Worker zeigt die Meldung bei
geschlossener App (pruef-push-zu, 13 Pruefungen), jede Anmeldung im
Haus stand auf fehler = 0, der Push-Dienst quittierte mit 201. Nur
den Kopf auf der Leitung hat nie jemand gemessen:

    Urgency: normal

Beide Dienste behandeln das ausdruecklich als "darf warten".
Android/FCM haelt solche Meldungen zurueck, solange das Telefon
doest, und stellt sie zu, wenn es aufwacht -- typischerweise beim
Entsperren oder Oeffnen der App. Apple/APNs nennt es "verzoegert,
gebuendelt oder gedrosselt". Das ist Dienes Satz, Wort fuer Wort,
und es stand als Vorgabe im eigenen Quelltext.

zuletzt_ok konnte das nie zeigen: Es beweist, dass der DIENST
angenommen hat, nicht dass das GERAET etwas angezeigt hat.

Bis hierher hing die Dringlichkeit an der Ruheregel (dringend =
regel === "nie"), mit der Begruendung, "darf das nachts stoeren?"
und "darf das warten?" haetten dieselbe Antwort. Haben sie nicht:
Ein Chat um 3 Uhr soll schweigen, um 14 Uhr aber nicht vierzig
Minuten liegen bleiben. Jetzt zwei Felder -- in DERSELBEN Zeile
derselben Artenliste, damit sie nicht auseinanderlaufen koennen.

10 von 19 Arten sind eilig (Anruf, Chat, Erwaehnung, Support, Hilfe,
Termin, Wecker, zweimal Live, Probe). Die anderen neun duerfen
warten -- waere alles eilig, waere nichts mehr eilig.

DIE FALLE BEIM BEHEBEN: dringend steuerte auch die Haltbarkeit
(TTL 150). Ein einfach auf "dringend" gestellter Chat waere nach
150 s verfallen -- wer sein Telefon drei Minuten aus hat, haette die
Nachricht GAR nicht mehr bekommen. Aus "zu spaet" waere "nie"
geworden. Deshalb sind eilig und kurzlebig getrennt; kurzlebig
bleibt genau beim Anruf und der Probe.

Der alte Name kracht jetzt, statt still "normal" zu liefern.

pruef-push-eilig.mjs (neu, 13 Pruefungen): die Entscheidung je Art
unabhaengig notiert statt aus der Artenliste abgelesen, jede Art
muss eine Entscheidung haben, und der Kopf wird durch
benachrichtige() hindurch an einem nachgebauten Push-Dienst
gemessen. Gegenprobe gelaufen: ohne das Feld meldet sie
"chat_nachricht geht mit Urgency: normal hinaus", 4 Fehler.
Die Uhr ist dort eine Eingabe, keine Annahme -- die Zeitzone wird so
gewaehlt, dass der Lauf immer auf 12 Uhr faellt, sonst waere die
Pruefung nachts rot ohne Befund.

pruef-anruf-klingelt 25 -> 26. Dabei aufgefallen: Eine ihrer
Pruefungen war gruen, obwohl die Zeile aus dem Code verschwunden war
-- sie stand nur noch in einem Kommentar, der die alte Fassung
zitiert. Quelltextpruefungen lesen dort jetzt ohne Kommentare.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-10-03 12:58:01 +02:00

269 lines
11 KiB
JavaScript

/* =====================================================================
workspace-push-krypto.js — Web Push, verschlüsselt und signiert.
Der reine Rechenteil: Er nimmt eine Anmeldung (Endpunkt + zwei
Schlüssel des Browsers) und einen Text, und macht daraus das, was
der Push-Dienst von Google/Mozilla/Apple entgegennimmt.
---------------------------------------------------------------------
WARUM SELBST UND NICHT `web-push`
Der Perfektionsplan nannte die Bibliothek `web-push`. Beim Nachsehen
sprachen zwei Dinge dagegen:
LIZENZ web-push steht unter MPL-2.0. Die Hausregel lautet
"bevorzugt MIT oder Apache 2.0, die dem Nutzer selbst
gehört". MPL ist schwaches Copyleft -- benutzbar, aber
nicht das, was hier vorgegeben ist.
UMFANG Sie bringt fünf weitere Pakete mit (asn1.js, http_ece,
https-proxy-agent, jws, minimist), die ihrerseits welche
haben. Der Workspace läuft bisher mit DREI Abhängigkeiten
insgesamt; Anmeldung, Sitzungen und Datenbank kommen
vollständig aus Node selbst.
Node 24 bringt jede benötigte Rechenart mit -- nachgemessen:
createECDH, hkdfSync, createCipheriv (aes-128-gcm), createSign mit
ES256 und ieee-p1363-Kodierung. Damit ist der Eigenbau kein
Selbst-Erfinden von Kryptographie, sondern das Zusammensetzen
vorhandener, geprüfter Bausteine nach zwei RFCs.
---------------------------------------------------------------------
WAS HIER PASSIERT, IN ZWEI SCHRITTEN
1. VERSCHLÜSSELN (RFC 8291, "aes128gcm")
Der Server erzeugt für JEDE Nachricht ein neues Schlüsselpaar,
rechnet daraus mit dem öffentlichen Schlüssel des Browsers ein
gemeinsames Geheimnis (ECDH), leitet daraus über HKDF den
eigentlichen Schlüssel ab und verschlüsselt damit.
Der Push-Dienst selbst sieht dabei NUR Zeichensalat. Weder Google
noch Apple erfahren, was in der Benachrichtigung steht -- das ist
der Grund, warum dieser Weg überhaupt vertretbar ist.
2. SIGNIEREN (RFC 8292, "VAPID")
Ein kurzlebiges JWT, signiert mit dem privaten Serverschlüssel.
Es beweist dem Push-Dienst, dass die Nachricht wirklich von
dogfather-universe.com kommt.
---------------------------------------------------------------------
GEPRÜFT WIRD GEGEN DIE TESTVEKTOREN DER RFCs, nicht gegen das eigene
Gefühl. RFC 8291, Anhang A enthält vollständige Beispieldaten samt
erwartetem Ergebnis. Wenn diese Rechnung sie trifft, ist sie richtig
-- und wenn sich morgen jemand vertippt, fällt es sofort auf.
Siehe pruef-push.mjs.
===================================================================== */
import {
createECDH, hkdfSync, createCipheriv, createSign, randomBytes,
createPublicKey, createPrivateKey,
} from "node:crypto";
/* ---------- Kleinkram --------------------------------------------------- */
/** Base64 ohne Polster und mit URL-tauglichen Zeichen -- die einzige
* Schreibweise, die im Web-Push-Umfeld vorkommt. */
export const b64u = (buf) => Buffer.from(buf).toString("base64")
.replace(/\+/g, "-").replace(/\//g, "_").replace(/=+$/, "");
export const ausB64u = (s) => Buffer.from(
String(s).replace(/-/g, "+").replace(/_/g, "/"), "base64");
/* ---------- 1. Verschlüsseln (RFC 8291) --------------------------------- */
/**
* Verschlüsselt einen Text für genau eine Anmeldung.
*
* @param {string} text was ankommen soll (JSON)
* @param {string} p256dhB64u öffentlicher Schlüssel des Browsers
* @param {string} authB64u das Zufallsgeheimnis des Browsers
* @param {Buffer} [salt] nur für die Prüfung gegen den Testvektor
* @param {object} [eigenes] dito -- sonst wird je Nachricht neu erzeugt
*/
export function verschluesseln(text, p256dhB64u, authB64u, salt = null, eigenes = null) {
const empfaenger = ausB64u(p256dhB64u); // 65 Byte, unkomprimiert
const auth = ausB64u(authB64u); // 16 Byte
if (empfaenger.length !== 65 || empfaenger[0] !== 4) {
throw new Error("Der Schluessel des Browsers hat nicht die erwartete Form.");
}
if (auth.length !== 16) {
throw new Error("Das Geheimnis des Browsers hat nicht die erwartete Laenge.");
}
/* Ein eigenes Paar JE NACHRICHT. Ein wiederverwendetes waere der
klassische Fehler an dieser Stelle: Aus zwei Nachrichten mit
demselben Schluessel und demselben Salz laesst sich der Klartext
angreifen. */
const ecdh = createECDH("prime256v1");
if (eigenes) ecdh.setPrivateKey(eigenes);
else ecdh.generateKeys();
const eigenerOeff = ecdh.getPublicKey(); // 65 Byte
const gemeinsam = ecdh.computeSecret(empfaenger);
const salz = salt || randomBytes(16);
/* Schritt 1: aus dem gemeinsamen Geheimnis und `auth` wird das
"pseudo random key". Der Info-Text ist im RFC woertlich
vorgeschrieben -- ein Tippfehler hier ergibt eine Nachricht, die
der Browser stumm verwirft. */
const prkInfo = Buffer.concat([
Buffer.from("WebPush: info\0"), empfaenger, eigenerOeff,
]);
const ikm = Buffer.from(hkdfSync("sha256", gemeinsam, auth, prkInfo, 32));
/* Schritt 2: daraus Schluessel (16 Byte) und Startwert (12 Byte). */
const cek = Buffer.from(hkdfSync("sha256", ikm, salz,
Buffer.from("Content-Encoding: aes128gcm\0"), 16));
const nonce = Buffer.from(hkdfSync("sha256", ikm, salz,
Buffer.from("Content-Encoding: nonce\0"), 12));
/* Das Polster: Der Klartext bekommt eine 0x02 angehaengt (letzter
Datensatz). Ohne dieses Byte verwirft der Browser die Nachricht --
ohne jede Meldung, und man sucht den Fehler im eigenen Code. */
const klartext = Buffer.concat([Buffer.from(text, "utf8"), Buffer.from([2])]);
const c = createCipheriv("aes-128-gcm", cek, nonce);
const geheim = Buffer.concat([c.update(klartext), c.final(), c.getAuthTag()]);
/* Der Kopf des Datensatzes: Salz, Datensatzgroesse, Laenge und
Inhalt des eigenen oeffentlichen Schluessels. */
const kopf = Buffer.alloc(21);
salz.copy(kopf, 0);
kopf.writeUInt32BE(4096, 16);
kopf.writeUInt8(eigenerOeff.length, 20);
return Buffer.concat([kopf, eigenerOeff, geheim]);
}
/* ---------- 2. Signieren (RFC 8292, VAPID) ------------------------------ */
/** Erzeugt ein neues VAPID-Schluesselpaar. Einmal je Server. */
export function schluesselErzeugen() {
const ecdh = createECDH("prime256v1");
ecdh.generateKeys();
return {
oeffentlich: b64u(ecdh.getPublicKey()),
privat: b64u(ecdh.getPrivateKey()),
};
}
/** Der private Schluessel als PKCS8, damit createSign ihn annimmt.
* Node kann aus rohen 32 Byte nichts machen -- der Umweg ueber DER
* ist der uebliche und braucht keine ASN.1-Bibliothek, weil das
* Geruest fuer P-256 immer gleich ist. */
function privatAlsSchluessel(privatRoh, oeffentlichRoh) {
const kopf = Buffer.from("308187020100301306072a8648ce3d020106082a8648ce3d030107046d306b0201010420", "hex");
const mitte = Buffer.from("a144034200", "hex");
const der = Buffer.concat([kopf, privatRoh, mitte, oeffentlichRoh]);
return createPrivateKey({ key: der, format: "der", type: "pkcs8" });
}
/**
* Baut die Kopfzeilen, die der Push-Dienst sehen will.
*
* @param {string} endpunkt die Adresse aus der Anmeldung
* @param {object} paar { oeffentlich, privat } als base64url
* @param {string} absender "mailto:..." -- wen der Dienst anschreibt,
* wenn etwas nicht stimmt
* @param {number} stunden wie lange das JWT gilt
*/
export function vapidKopf(endpunkt, paar, absender, stunden = 12) {
const ziel = new URL(endpunkt);
const jetzt = Math.floor(Date.now() / 1000);
const teil1 = b64u(JSON.stringify({ typ: "JWT", alg: "ES256" }));
const teil2 = b64u(JSON.stringify({
aud: `${ziel.protocol}//${ziel.host}`,
/* Nicht laenger als 24 Stunden -- das schreibt der RFC vor, und
Firefox lehnt laengere ab. */
exp: jetzt + Math.min(stunden, 23) * 3600,
sub: absender,
}));
const schluessel = privatAlsSchluessel(ausB64u(paar.privat), ausB64u(paar.oeffentlich));
/* `ieee-p1363` ist die rohe Form (r||s, 64 Byte). Die Voreinstellung
waere DER -- die nimmt kein Push-Dienst an. */
const sig = createSign("SHA256")
.update(`${teil1}.${teil2}`)
.sign({ key: schluessel, dsaEncoding: "ieee-p1363" });
return {
Authorization: `vapid t=${teil1}.${teil2}.${b64u(sig)}, k=${paar.oeffentlich}`,
"Content-Encoding": "aes128gcm",
"Content-Type": "application/octet-stream",
};
}
/* ---------- 3. Verschicken ---------------------------------------------- */
/**
* Schickt eine Nachricht an eine Anmeldung.
*
* Gibt IMMER ein Ergebnis zurueck statt zu werfen -- der Aufrufer
* verschickt an viele Menschen, und eine abgelaufene Anmeldung darf den
* ganzen Lauf nicht abbrechen.
*
* `weg: true` heisst: Diese Anmeldung ist tot (Browser deinstalliert,
* Berechtigung entzogen) und gehoert geloescht. Der Push-Dienst sagt
* das mit 404 oder 410.
*/
/* DRINGLICHKEIT GEHT MIT (19.09.2026).
*
* Hier stand fest `Urgency: "normal"` -- fuer JEDE Benachrichtigung,
* auch fuer einen Anruf.
*
* Auf Android entscheidet dieser Kopf, ob der Push-Dienst sofort
* zustellt oder bis zum naechsten Aufwachen des Geraets wartet. Im
* Stromsparmodus koennen daraus Minuten werden. Ein Anruf klingelt
* 120 Sekunden -- eine Benachrichtigung, die danach ankommt, ist ein
* verpasster Anruf mit Zeitstempel.
*
* Und die Haltbarkeit gehoert dazu: Ein Anruf von vor einer Stunde
* soll NICHT nachtraeglich aufploppen. Deshalb bekommt er eine kurze
* TTL -- ist er vorbei, verfaellt auch die Meldung. */
export async function schicken(anmeldung, text, paar, absender,
{ ttl = 3600, eilig = false, kurzlebig = false,
...rest } = {}) {
/* DER ALTE NAME MUSS KRACHEN, NICHT DURCHRUTSCHEN (03.10.2026).
Bis heute hiess beides zusammen `dringend`. Wer den alten Namen
weitergibt, bekaeme sonst klaglos `Urgency: normal` -- also genau
den Fehler zurueck, der gerade behoben wurde, und niemand saehe
es. Ein unbekannter Schluessel ist hier deshalb ein Absturz. */
const unbekannt = Object.keys(rest);
if (unbekannt.length) {
throw new Error(
`schicken(): unbekannte Angabe ${unbekannt.join(", ")} -- ` +
`aus "dringend" wurden "eilig" (weckt das Geraet) und ` +
`"kurzlebig" (verfaellt nach 150 s).`);
}
try {
const koerper = verschluesseln(text, anmeldung.p256dh, anmeldung.auth);
const kopf = vapidKopf(anmeldung.endpunkt, paar, absender);
const a = await fetch(anmeldung.endpunkt, {
method: "POST",
headers: {
...kopf,
/* Haltbarkeit und Dringlichkeit sind zwei Fragen -- siehe
`eiligRegel` in workspace-push.js. */
TTL: String(kurzlebig ? Math.min(ttl, 150) : ttl),
Urgency: eilig ? "high" : "normal",
},
body: koerper,
/* Ein haengender Push-Dienst darf den Lauf nicht aufhalten. */
signal: AbortSignal.timeout(15_000),
});
if (a.status === 404 || a.status === 410) return { ok: false, weg: true, status: a.status };
if (!a.ok) {
const grund = await a.text().catch(() => "");
return { ok: false, weg: false, status: a.status, grund: grund.slice(0, 200) };
}
return { ok: true, status: a.status };
} catch (fehler) {
return { ok: false, weg: false, status: 0, grund: String(fehler?.message || fehler).slice(0, 200) };
}
}