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dogfather-universe/tools/turn-probelauf.sh
T
DogFatherGitandClaude Opus 5 775c4b4207 Vermittlungsserver: coturn mit Zugangsdaten, die verfallen
Damit Anrufe auch in Netzen zustande kommen, die keine direkte
Verbindung zulassen (15-25 % der Faelle). coturn ist installiert,
steht aber still, bis die Konfiguration liegt -- ein coturn mit
Werkseinstellung ist ein offenes Relais.

KEIN FESTES PASSWORT. Es laege dauerhaft im Browser jedes
Team-Mitglieds und liesse sich nie entziehen. Der Server rechnet
stattdessen bei jeder Abfrage Zugangsdaten, die nach zwoelf Stunden
verfallen (server/workspace-turn.js, coturns `use-auth-secret`). Das
Geheimnis liegt in einer Datei, nicht in der Datenbank: einstellung-
Setzen() schreibt Werte ins Protokoll, und coturn braucht denselben
Wert ohnehin in /etc.

Die Oberflaeche frischt die Daten vor jedem Anruf auf. Der Chat ist
eine App, die tagelang offen bleibt -- wer nur beim Laden holt,
telefoniert am zweiten Tag ohne Vermittlung, und es faellt nicht auf:
Es scheitern nur die, die sie gebraucht haetten.

DIE WICHTIGSTE ZEILE DER KONFIGURATION ist die Sperrliste. Gemessen:
dreizehn Dienste lauschen auf diesem Server nur oertlich, darunter
Caddys Verwaltung auf 127.0.0.1:2019 -- wer sie erreicht, kann jede
Website umleiten. Ohne Sperrliste waere der Vermittlungsserver die
Tuer dorthin, und die Anfrage saehe fuer Caddy aus wie von localhost.

Geprueft: pruef-anruf.mjs 51 -> 73 Pruefungen. Gegenprobe (Geheimnis
als Passwort ausliefern + fremde Zugangsdaten ueberschreiben) macht
genau 5 rot, darunter "das Geheimnis steht NIRGENDS in der Antwort".

tools/turn-probelauf.sh beweist am echten coturn, was ein fester
Vergleichswert nicht kann: dass coturn unsere Rechnung akzeptiert.
Beide Seiten koennten sonst konsequent falsch rechnen und jede
Pruefung waere gruen. Seine eigene Gegenprobe war zweimal zu Recht
rot -- der erste Aufbau mass wegen `-y` gar nicht das Ziel, das er zu
messen behauptete, sondern coturns eingebauten Loopback-Schutz.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-09-18 15:22:14 +02:00

187 lines
7.6 KiB
Bash

#!/bin/bash
# =====================================================================
# BEWEIST, DASS COTURN UNSERE ZUGANGSDATEN AKZEPTIERT -- 18.09.2026
#
# Aufrufen auf dem Server: bash tools/turn-probelauf.sh
#
# ---------------------------------------------------------------------
# WARUM ES DIESES SKRIPT GIBT
#
# `pruef-anruf.mjs` prueft die Rechenvorschrift gegen einen festen
# Vergleichswert. Das schuetzt davor, dass sie sich unbemerkt aendert --
# es beweist aber NICHT, dass coturn das Ergebnis akzeptiert. Wir
# koennten beide Seiten konsequent falsch rechnen, und jede Pruefung
# waere gruen, waehrend kein einziger Anruf ueber die Vermittlung
# zustande kaeme. Das faellt im Betrieb nicht auf: Es scheitern nur die
# 15-25 %, die den Server ueberhaupt brauchen.
#
# Hier laeuft deshalb ein echter coturn und ein echter Client.
#
# ---------------------------------------------------------------------
# DASS ES NICHTS ANFASST, IST ABSICHT
#
# Eigenes Heimatverzeichnis, eigener Port, nur 127.0.0.1, kein root,
# kein Systemdienst. Der laufende coturn auf 3478 bleibt unberuehrt,
# und von aussen ist der Probe-Server nicht erreichbar.
# =====================================================================
set -u
P="${TMPDIR:-/tmp}/turn-probe-$$"
FEHLER=0
ok() { echo " ok $1"; }
fehl() { echo " FEHL $1"; FEHLER=$((FEHLER+1)); }
aufraeumen() { pkill -f "$P/turn.conf" 2>/dev/null; kill "${GEGENPART:-0}" 2>/dev/null; sleep 1; rm -rf "$P"; }
trap aufraeumen EXIT
command -v turnserver >/dev/null || { echo "KANN NICHT NACHSEHEN: coturn ist nicht installiert."; exit 3; }
command -v turnutils_uclient >/dev/null || { echo "KANN NICHT NACHSEHEN: turnutils_uclient fehlt."; exit 3; }
NODE=$(command -v node || echo /usr/local/bin/node)
[ -x "$NODE" ] || { echo "KANN NICHT NACHSEHEN: node nicht gefunden."; exit 3; }
mkdir -p "$P"
# ZIEL FUER DEN SPERRTEST -- und warum ausgerechnet dieses.
# Der erste Anlauf nahm 127.0.0.1. Die Gegenprobe (Abschnitt 4) zeigte:
# Auch OHNE Sperrliste kam 403 -- coturn verbietet Loopback-Ziele von
# sich aus. Der Abschnitt haette also NICHT unsere Sperrliste gemessen,
# sondern eine eingebaute Regel, und waere gruen geblieben, wenn jemand
# die Liste entfernt. Genau dafuer ist die Gegenprobe da.
# Die Docker-Bruecke ist ein echtes oertliches Ziel auf diesem Server
# und KEIN Loopback -- ohne unsere Liste waere sie erreichbar.
ZIEL="${TURN_PROBE_ZIEL:-172.17.0.1}"
# WARUM HIER KEIN `-y` STEHT (und im ersten Anlauf stand):
# `-y` heisst "client-to-client" -- der Client verbindet dann zwei
# EIGENE Kanaele miteinander und ignoriert `-e` vollstaendig. Das Ziel
# war damit immer die Relay-Adresse 127.0.0.1, also Loopback, und das
# sperrt coturn von sich aus. Die Gegenprobe blieb deshalb zweimal rot,
# ohne dass an der Sperrliste etwas falsch war. Erst die Hilfeseite des
# Werkzeugs hat es gezeigt -- nicht das dritte Herumprobieren.
# Jetzt laeuft ein echter Gegenpart auf der Docker-Bruecke.
gegenpart_starten() {
turnutils_peer -L "$ZIEL" -p 3480 >/dev/null 2>&1 &
GEGENPART=$!
sleep 1
}
gegenpart_beenden() { kill "$GEGENPART" 2>/dev/null; }
GEHEIM=$(head -c 24 /dev/urandom | od -An -tx1 | tr -d ' \n')
# Die Konfiguration entspricht deploy/turnserver.conf; abweichend nur
# Adresse, Ports und dass das Protokoll in den Probeordner geht.
schreibe_konf() { # $1 = "mit-sperre" oder "ohne-sperre"
cat > "$P/turn.conf" <<CONF
listening-ip=127.0.0.1
relay-ip=127.0.0.1
listening-port=34780
no-tls
no-dtls
min-port=49400
max-port=49420
use-auth-secret
static-auth-secret=$GEHEIM
realm=dogfather-universe.com
no-multicast-peers
no-tcp-relay
no-cli
user-quota=12
total-quota=100
CONF
if [ "$1" = "mit-sperre" ]; then
cat >> "$P/turn.conf" <<'CONF'
denied-peer-ip=127.0.0.0-127.255.255.255
denied-peer-ip=10.0.0.0-10.255.255.255
denied-peer-ip=172.16.0.0-172.31.255.255
denied-peer-ip=192.168.0.0-192.168.255.255
CONF
fi
}
starten() {
turnserver -c "$P/turn.conf" --no-stdout-log --log-file="$P/turn.log" >/dev/null 2>&1 &
for _ in 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10; do
ss -lnu 2>/dev/null | grep -q 34780 && return 0
sleep 0.5
done
return 1
}
anhalten() { pkill -f "$P/turn.conf" 2>/dev/null; sleep 1; }
# Dieselbe Rechnung wie server/workspace-turn.js -- bewusst nachgebaut
# statt importiert: Wenn beide Seiten aus derselben Zeile kaemen, waere
# ein Fehler in dieser Zeile hier unsichtbar.
zugang() {
"$NODE" -e "
const {createHmac} = require('node:crypto');
const u = (Math.floor(Date.now()/1000) + 12*3600) + ':w7';
console.log(u + '\t' + createHmac('sha1', process.argv[1]).update(u).digest('base64'));
" "$GEHEIM"
}
echo "=== Probelauf gegen einen echten coturn ==="
echo
# --------------------------------------------------------------------
echo "--- 1. Die Konfiguration aus deploy/turnserver.conf ---"
schreibe_konf mit-sperre
gegenpart_starten
if starten; then ok "coturn startet und lauscht auf 127.0.0.1:34780"
else fehl "coturn startet nicht -- $(tail -3 "$P/turn.log" 2>/dev/null | tr '\n' ' ')"; exit 1; fi
A=$(turnutils_stunclient -p 34780 127.0.0.1 2>&1)
echo "$A" | grep -q "reflexive addr" \
&& ok "er beantwortet eine STUN-Anfrage ($(echo "$A" | grep -m1 -o '127[0-9.:]*'))" \
|| fehl "keine STUN-Antwort: $(echo "$A" | head -2 | tr '\n' ' ')"
# --------------------------------------------------------------------
echo
echo "--- 2. Die Kernfrage: nimmt coturn unsere gerechneten Daten an? ---"
L=$(zugang); U=$(echo "$L" | cut -f1); W=$(echo "$L" | cut -f2)
RICHTIG=$(turnutils_uclient -u "$U" -w "$W" -p 34780 -n 2 -c -e "$ZIEL" -r 3480 127.0.0.1 2>&1)
FALSCH=$(turnutils_uclient -u "$U" -w "nicht-das-richtige-passwort" -p 34780 -n 1 -c -e "$ZIEL" -r 3480 127.0.0.1 2>&1)
# Der Unterschied ist eindeutig und genau der richtige:
# Mit gueltigen Daten kommt der Client UEBER die Allocation hinaus und
# scheitert erst am gesperrten Ziel. Mit ungueltigen scheitert schon
# die Allocation selbst.
echo "$RICHTIG" | grep -q "Cannot complete Allocation" \
&& fehl "unsere Zugangsdaten werden ABGEWIESEN -- kein Anruf ginge ueber die Vermittlung" \
|| ok "unsere Zugangsdaten werden angenommen (die Zuteilung gelingt)"
echo "$FALSCH" | grep -q "Cannot complete Allocation" \
&& ok "ein falsches Passwort wird abgewiesen -- die Pruefung prueft wirklich" \
|| fehl "ein FALSCHES Passwort kam durch -- der Server steht jedem offen"
# --------------------------------------------------------------------
echo
echo "--- 3. Die Sperrliste: kommt jemand an die oertlichen Dienste? ---"
echo "$RICHTIG" | grep -qi "403" \
&& ok "ein Ziel im oertlichen Netz ($ZIEL) wird verweigert (403)" \
|| fehl "$ZIEL war als Ziel ERLAUBT -- ein Weg zu jedem oertlichen Dienst"
# --------------------------------------------------------------------
echo
echo "--- 4. Gegenprobe: ohne Sperrliste MUSS derselbe Versuch durchgehen ---"
echo " (sonst haette Abschnitt 3 nur gemessen, dass irgendetwas scheitert)"
anhalten
schreibe_konf ohne-sperre
if starten; then
L=$(zugang); U=$(echo "$L" | cut -f1); W=$(echo "$L" | cut -f2)
OHNE=$(turnutils_uclient -u "$U" -w "$W" -p 34780 -n 4 -c -e "$ZIEL" -r 3480 127.0.0.1 2>&1)
echo "$OHNE" | grep -qi "403" \
&& fehl "auch ohne Sperrliste 403 -- Abschnitt 3 beweist dann nichts" \
|| ok "ohne Sperrliste laeuft derselbe Versuch durch -- die Sperre war die Ursache"
echo "$OHNE" | grep -qiE "total transmit|tot_send_msgs|Total transmit time" \
&& ok "und es fliessen wirklich Daten ueber die Weiterleitung" \
|| echo " -- Datenfluss nicht ablesbar (nicht schlimm, der Rest steht)"
else
fehl "zweiter Start misslungen"
fi
echo
if [ "$FEHLER" -eq 0 ]; then
echo "ALLES IN ORDNUNG -- coturn und der Workspace rechnen dasselbe."
exit 0
fi
echo "NICHT IN ORDNUNG -- $FEHLER Punkt(e)."
exit 1