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dogfather-universe/server-internal/test-personendaten.mjs
T
DogFatherGitandClaude Opus 5 76b88c6b71 Tests: kein db.close() vor process.exit()
Auf dem Server brach test-personendaten.mjs ab:

  node::RemoveEnvironmentCleanupHook … Assertion failed: (env) != nullptr
  Statement::~Statement() … better_sqlite3.node
  Abgebrochen

better-sqlite3 raeumt seine Statements ueber einen Aufraeumhaken ab.
Wird die Verbindung unmittelbar vor dem Prozessende geschlossen, laeuft
dieser Haken ins Leere.

DIE FOLGE WAR SCHLIMMER ALS DER ABSTURZ

Der Absturz kam NACH allen Pruefungen, aber VOR der Zusammenfassung.
Der Test lieferte also einen Fehlercode, obwohl inhaltlich alles
bestanden war. In der mit && verketteten Befehlsfolge blieb deshalb der
anschliessende Dienst-Neustart aus -- und die neuen Endpunkte
antworteten weiter mit 404.

Man sucht dann den Fehler bei den Endpunkten, beim Deploy, an der
Zugangswand. Die Ursache lag beim Aufraeumen einer Testdatenbank.

Node schliesst die Verbindung beim Beenden ohnehin. Zusaetzlich faengt
das Loeschen der Testdateien jetzt Fehler ab: Ohne db.close() haelt der
Prozess sie noch offen, unter Windows scheitert das Loeschen dann mit
EBUSY -- und "force" hilft dagegen nicht, es unterdrueckt nur "Datei
nicht gefunden". Ein Test, der an seinem eigenen Aufraeumen scheitert,
meldet einen Fehler, den es fachlich nicht gibt.

Beide betroffenen Tests geprueft: Rueckgabewert 0, Zusammenfassung
vollstaendig.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-08-27 00:10:36 +02:00

183 lines
7.9 KiB
JavaScript

/* =====================================================================
Prüft Auskunft und Löschvorschau (DSGVO Art. 15/17).
Der gefährlichste Fehler hier ist eine UNVOLLSTÄNDIGE Auskunft: Sie
sieht genauso aus wie eine vollständige. Wer eine Tabelle vergisst,
merkt es nicht — die Antwort wirkt sauber, ist aber falsch, und im
Streitfall steht man mit einer nachweislich lückenhaften Auskunft da.
Deshalb wird hier eine Person angelegt, deren Daten sich über
mehrere Tabellen verteilen — auch über solche, die nicht die
E-Mail-Adresse führen, sondern nur die Kundenkennung. Genau die
werden beim Suchen von Hand übersehen.
Der zweite Test ist die Trennung beim Löschen: Rechnungen und
Widerrufe dürfen NICHT im Löschbaren landen.
===================================================================== */
import crypto from "crypto";
import fs from "fs";
import { fileURLToPath } from "url";
import { dirname, join } from "path";
const __dirname = dirname(fileURLToPath(import.meta.url));
const TEST_DB = join(__dirname, "test-personen.db");
for (const e of ["", "-wal", "-shm"]) fs.rmSync(TEST_DB + e, { force: true });
process.env.DB_PATH = TEST_DB;
process.env.ENCRYPTION_KEY = Buffer.from(crypto.randomBytes(32)).toString("base64");
const { db, initDb } = await import("./db.js");
initDb();
const P = await import("./lib/webdesign-personendaten.js");
let ok = 0, fehl = 0;
const pruefe = (name, gut, info) => {
if (gut) { ok++; console.log(" ok " + name + (info ? " -> " + info : "")); }
else { fehl++; console.log(" FEHL " + name + (info ? " -> " + info : "")); }
};
/* --- Eine Person mit verteilten Spuren ---------------------------- */
const MAIL = "[email protected]";
const jetzt = new Date().toISOString();
const kundeId = "k-test-1";
const anfrageId = "a-test-1";
/* Genau die Pflichtfelder des echten Schemas — aus PRAGMA table_info
ausgelesen, nicht geraten. Beim ersten Versuch stand hier ein Feld
"nummer", das es in wd_kunden gar nicht gibt. */
db.prepare(`INSERT INTO wd_kunden (id, email, name, firma, telefon, erstellt_am)
VALUES (?,?,?,?,?,?)`)
.run(kundeId, MAIL, "Anna Beispiel", "Beispiel GmbH", "0170 000", jetzt);
db.prepare(`INSERT INTO wd_anfragen (id, nummer, name, email, paket, ziel, erstellt_am)
VALUES (?,?,?,?,?,?,?)`)
.run(anfrageId, "A-9001", "Anna Beispiel", MAIL, "shop", "Ein Shop.", jetzt);
/* Diese hängen NUR über die Kundenkennung — der Fall, der beim Suchen
von Hand durchrutscht. */
let mitZahlung = false;
try {
db.prepare(`INSERT INTO wd_zahlungen (id, nummer, kunde_id, art, zweck_text, betrag_cent, erstellt_am)
VALUES (?,?,?,?,?,?,?)`)
.run("z1", "R-9001", kundeId, "anzahlung", "Anzahlung Shop", 120000, jetzt);
mitZahlung = true;
} catch (e) { console.log(" (Zahlungstabelle abweichend: " + String(e.message).slice(0, 60) + ")"); }
let mitWiderruf = false;
try {
/* ⚠️ Die Spalte heisst hier "kontakt", nicht "email". Genau daran
ist die erste Fassung des Moduls gescheitert -- sie haette
Widerrufe nie gefunden, und die Auskunft haette trotzdem sauber
ausgesehen. */
db.prepare(`INSERT INTO wd_widerrufe (id, nummer, name, kontakt, vertrag, eingegangen_am)
VALUES (?,?,?,?,?,?)`)
.run("w1", "W-9001", "Anna Beispiel", MAIL, "P-9001", jetzt);
mitWiderruf = true;
} catch (e) { console.log(" (Widerrufstabelle abweichend: " + String(e.message).slice(0, 60) + ")"); }
console.log("1. AUSKUNFT (Art. 15) — WIRD ALLES GEFUNDEN?");
const a = P.datenZuPerson(MAIL);
pruefe("Kundenkonto gefunden", a.bereiche.some((b) => b.tabelle === "wd_kunden"));
pruefe("Anfrage gefunden", a.bereiche.some((b) => b.tabelle === "wd_anfragen"));
pruefe("Kundenkennung ermittelt", a.kundenIds.includes(kundeId), a.kundenIds.join(","));
if (mitZahlung) {
pruefe("Zahlung ueber die Kundenkennung gefunden",
a.bereiche.some((b) => b.tabelle === "wd_zahlungen"),
"haengt NICHT an der E-Mail — der Fall, der von Hand durchrutscht");
}
if (mitWiderruf) {
pruefe("Widerruf gefunden", a.bereiche.some((b) => b.tabelle === "wd_widerrufe"));
}
pruefe("Anzahl wird ausgewiesen", a.datensaetze >= 2, a.datensaetze + " Datensaetze");
/* Gegenprobe: Eine fremde Adresse darf NICHTS liefern. Ohne sie könnte
die Abfrage alles zurückgeben und der Test wäre trotzdem grün. */
const fremd = P.datenZuPerson("[email protected]");
pruefe("fremde Adresse liefert nichts", fremd.datensaetze === 0, fremd.datensaetze + " Datensaetze");
/* Und Groß-/Kleinschreibung darf keine Rolle spielen — sonst bekommt
jemand eine leere Auskunft, weil er seine Adresse anders schreibt. */
const gross = P.datenZuPerson(MAIL.toUpperCase());
pruefe("Gross- und Kleinschreibung egal", gross.datensaetze === a.datensaetze,
gross.datensaetze + " gegen " + a.datensaetze);
console.log("\n2. LOESCHVORSCHAU (Art. 17) — WIRD RICHTIG GETRENNT?");
const v = P.loeschvorschau(MAIL);
pruefe("Anfrage steht im Loeschbaren",
v.loeschbar.some((x) => x.tabelle === "wd_anfragen"));
if (mitZahlung) {
/* Der wichtigste Test dieser Datei: Rechnungen dürfen NICHT
gelöscht werden. § 147 Abs. 3 AO. */
pruefe("Zahlungen stehen NICHT im Loeschbaren",
!v.loeschbar.some((x) => x.tabelle === "wd_zahlungen"));
const z = v.bleibt.find((x) => /Zahlungen/.test(x.was));
pruefe("Zahlungen sind als aufbewahrungspflichtig ausgewiesen", !!z,
z ? z.grund : "fehlt");
pruefe("mit einem Datum, ab dem geloescht werden darf",
!!(z && /^\d{4}-12-31$/.test(z.freiAb)), z ? z.freiAb : "—");
}
if (mitWiderruf) {
pruefe("Widerrufe stehen NICHT im Loeschbaren",
!v.loeschbar.some((x) => x.tabelle === "wd_widerrufe"));
}
pruefe("es gibt einen Hinweistext fuer die Antwort an die Person",
v.hinweis && v.hinweis.length > 40);
if (mitZahlung || mitWiderruf) {
pruefe("der Hinweis nennt die Einschraenkung nach Art. 18",
/Art\. 18/.test(v.hinweis));
}
console.log("\n3. WAS DIE VORSCHAU AUSGIBT");
console.log(" loeschbar:");
for (const l of v.loeschbar) console.log(` ${l.anzahl}x ${l.was}`);
console.log(" bleibt:");
for (const b of v.bleibt) console.log(` ${b.anzahl}x ${b.was} — ${b.grund}, frei ab ${b.freiAb}`);
/* ⚠️ KEIN db.close() vor process.exit() (geaendert 26.08.2026).
Auf dem Server brach dieser Test genau hier ab:
node::RemoveEnvironmentCleanupHook … Assertion failed: (env) != nullptr
Statement::~Statement() … better_sqlite3.node
Abgebrochen
better-sqlite3 raeumt seine Statements ueber einen Aufraeumhaken ab.
Wird die Verbindung unmittelbar vor dem Prozessende geschlossen,
laeuft dieser Haken ins Leere -- Node bricht mit einer Assertion ab,
und zwar NACH allen Pruefungen, aber VOR der Zusammenfassung.
Die Folge war schlimmer als der Absturz selbst: Der Test lieferte
einen Fehlercode, obwohl inhaltlich alles bestanden war. In einer
mit && verketteten Befehlsfolge blieb deshalb der anschliessende
Dienst-Neustart aus, und die neuen Endpunkte antworteten weiter mit
404. Man sucht dann den Fehler bei den Endpunkten statt beim
Aufraeumen einer Testdatenbank.
Node schliesst die Verbindung beim Beenden ohnehin. Die Testdateien
werden vorher entfernt; bleibt unter Windows eine gesperrte Datei
zurueck, faengt das rmSync mit force ab. */
// (db.close() entfernt)
/* Aufraeumen darf nicht ueber den Testausgang entscheiden.
Ohne db.close() (siehe oben) haelt der Prozess die Datei noch offen.
Unter Windows scheitert das Loeschen dann mit EBUSY -- und "force"
hilft dagegen nicht, es unterdrueckt nur "Datei nicht gefunden".
Ein Test, der an seinem eigenen Aufraeumen scheitert, meldet einen
Fehler, den es fachlich nicht gibt. Beim naechsten Start wird die
Datei ohnehin neu angelegt. */
for (const e of ["", "-wal", "-shm"]) {
try { fs.rmSync(TEST_DB + e, { force: true }); } catch { /* beim naechsten Lauf */ }
}
console.log(`\n===== ${ok} bestanden, ${fehl} fehlgeschlagen =====`);
process.exit(fehl ? 1 : 0);