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dogfather-universe/server/pruef-push-weg.mjs
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DogFatherGitandClaude Opus 5 c3b156dbad Tagesblick: eine Kachel fuer offene Punkte und die Termine des Tages
Wunsch Filipe, 05.09.2026, mit Bildschirmfoto der Hinweisliste: "eine
ganze kachel wo links die sachen sind die du da schon siehst und rechts
in der kachel die termine vom tag. in der mitte gesplittet. mach das
richtig geil und hochwertig."

WARUM DIE BEIDEN ZUSAMMENGEHOEREN

Links steht, was zu TUN ist, rechts, was schon FESTSTEHT. Zusammen
ergeben sie die einzige Frage, die man morgens hat -- wie sieht mein Tag
aus. Untereinander musste man scrollen, um sie zu beantworten.

Eine Kachel und nicht zwei nebeneinander: Zwei Rahmen lesen sich als
zwei Themen. Der Trenner laeuft oben und unten aus, statt von Kante zu
Kante durchzuschneiden -- eine harte Linie macht aus einer Kachel wieder
zwei.

Die rechte Haelfte ist ein Zeitstrahl, kein Kalenderauszug:
  * Was als NAECHSTES dran ist, wird hervorgehoben. Beim Ueberfliegen
    ist das die Auskunft, die man sucht -- nicht "der erste des Tages".
  * Vorbei heisst nicht weg. Erledigtes tritt zurueck, bleibt aber
    sichtbar; man will sehen, was man schon hinter sich hat.
  * Dieselben vier Farben wie im Kalender. Eine Farbe, die hier etwas
    anderes bedeutete, muesste man zweimal lernen.

Die Daten kommen aus der Kalender-Schnittstelle mit tage=1 -- keine
zweite Abfrage, keine zweite Sichtbarkeitsregel. Was jemand im Kalender
nicht sehen darf, kommt hier gar nicht erst an.

DREI FEHLER, DIE DABEI AUFFIELEN

1. Die rechte Haelfte war 38 statt 579 Pixel breit. Die versteckte
   Ueberschrift fuer Vorleseprogramme zaehlt als Kind im Raster und hat
   alles um eine Spalte verschoben, sodass "Heute" in der Ein-Pixel-
   Spalte des Trenners landete. Die Spalten sind jetzt ausdruecklich
   zugewiesen -- damit verschiebt auch ein spaeteres viertes Element
   nichts mehr.

2. Die Plaketten (CALL, TERMIN, REVIEW) hatten 10,56 px. Die Hausgrenze
   liegt bei 11,5 -- darunter liest auf einem Handy niemand mehr.
   Gemeldet von pruef-handy auf allen drei Geraeteklassen UND von
   pruef-grosscheck bei allen vier Rollen. Ein Fix, zwei Pruefungen.

3. Am Handy stand die Uhrzeit mittig zur Zeile, waehrend der Titel oben
   begann -- sie fluchteten nicht, sobald die Plakette unter den Text
   rutschte.

Die Kachel bleibt ganz weg, wenn BEIDE Haelften leer sind, und zeigt
sonst auf der leeren Seite einen Satz. Vorher haette jemand ohne offene
Punkte, aber mit drei Calls seinen Tagesplan nicht gesehen: Das
Verstecken hing an der linken Haelfte allein.

ZWEI PRUEFUNGEN, DIE SICH SELBST IM WEG STANDEN

pruef-tempo-workspace meldete "Layout springt: bereich.html 0,703".
Nachgemessen: derselbe Wert schwankt zwischen den Laeufen um den Faktor
zwei (aufgaben.html 0,478 / 0,262 / 0,262; bereich.html 0,703 dann
0,347). Er haengt davon ab, ob die Daten ankommen, waehrend das Geruest
noch aufgebaut wird. Eine Pruefung, die zufaellig rot wird, ist so
wertlos wie eine, die nie anschlaegt -- man klickt sie weg, und mit ihr
die echte Warnung. Statt die Grenze anzuheben (das haette sie stumpf
gemacht) wird ein Ausschlag jetzt durch WIEDERHOLUNG bestaetigt, und
gemeldet wird der zweite Wert, nicht der kleinere. Ein echter Sprung
kommt bei jedem Lauf und uebersteht das muehelos. Die neue Kachel selbst
springt uebrigens gar nicht: start.html steht bei 0.

pruef-push-weg meldete "ALLES IN ORDNUNG" und stuerzte danach ab
(libuv: UV_HANDLE_CLOSING, Rueckgabewert 3221226505). Ursache war
process.exit() mitten im Schliessen der fetch-Verbindungen. Jetzt
process.exitCode -- Node raeumt zu Ende. Fuenf Laeufe hintereinander
sauber. Eine Pruefung, die inhaltlich besteht und trotzdem rot ist, ist
das Schlimmste von beidem.

Gesamtlauf: 1994 von 1994 Punkten (1973 vorher + 21 der neuen Pruefung).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-09-05 22:43:59 +02:00

259 lines
11 KiB
JavaScript

/* DER GANZE WEG EINER BENACHRICHTIGUNG.
pruef-push.mjs beweist, dass die RECHNUNG stimmt -- gegen die
Testvektoren von RFC 8291 und 8292. Diese Pruefung geht einen Schritt
weiter und fragt: Kommt am anderen Ende auch wirklich der Text an?
Dafuer wird ein Browser nachgespielt. Er erzeugt sein Schluesselpaar
wie ein echter, der Server verschickt eine Nachricht an einen
nachgebauten Push-Dienst, und dieser "Browser" macht sie mit seinem
privaten Schluessel wieder auf.
WARUM DAS NOETIG IST, obwohl die Testvektoren schon stimmen: Der
Vektor prueft EINEN festen Fall mit festem Salz und festem
Schluesselpaar. Im Betrieb werden beide je Nachricht neu erzeugt --
und ein Fehler genau dort (etwa ein Schluessel in der falschen
Reihenfolge) faellt gegen einen festen Vektor nicht auf.
Dazu die zwei Dinge, die im Alltag zaehlen:
* Der Push-Dienst darf den Inhalt NICHT lesen koennen.
* Eine tote Anmeldung muss als tot erkannt werden, sonst scheitert
jeder weitere Lauf an derselben Stelle.
GEGENPROBE am Ende: Mit dem falschen Schluessel darf sich die
Nachricht NICHT aufmachen lassen. */
import { createServer } from "node:http";
import { createECDH, hkdfSync, createDecipheriv } from "node:crypto";
import {
verschluesseln, schluesselErzeugen, schicken, b64u,
} from "./workspace-push-krypto.js";
/* EINEN TESTDIENST SAUBER SCHLIESSEN -- und warum das eine eigene
Funktion wert ist.
`server.close()` ist ASYNCHRON: Es bittet den Server, keine neuen
Verbindungen mehr anzunehmen, und meldet sich, wenn er wirklich zu
ist. Wer den Rueckruf nicht abwartet und danach `process.exit()`
ruft, reisst libuv das Handle mitten im Schliessen weg. Unter
Windows endet das nicht in einer Fehlermeldung, sondern in einem
Absturz:
Assertion failed: !(handle->flags & UV_HANDLE_CLOSING),
file src\win\async.c, line 94
Genau das ist am 05.09.2026 im Gesamtlauf passiert -- NACH dem
"ALLES IN ORDNUNG". Alle zwanzig Pruefungen waren gruen, der
Rueckgabewert war 3221226505, und der Sammellaeufer meldete zu Recht
FEHL. Eine Pruefung, die inhaltlich besteht und trotzdem rot ist, ist
das Schlimmste von beidem: Man gewoehnt sich an, das Rot zu
uebersehen.
`unref()` allein genuegt nicht -- es nimmt dem Handle nur das Recht,
den Prozess am Leben zu halten; im Schliessen ist es trotzdem. */
const schliessen = (dienst) => new Promise((fertig) => {
if (!dienst.listening) return fertig();
dienst.close(() => fertig());
});
let fehler = 0;
const ok = (b, t) => { console.log((b ? " ok " : " FEHL ") + t); if (!b) fehler++; };
/* ---- Ein Browser, wie er sich anmelden wuerde -------------------------- */
const browser = createECDH("prime256v1");
browser.generateKeys();
const auth = Buffer.from([1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16]);
const anmeldung = { p256dh: b64u(browser.getPublicKey()), auth: b64u(auth) };
/** Macht die Nachricht auf -- genau wie es der echte Browser tut
* (RFC 8291, in die andere Richtung gelesen). */
function entschluesseln(paket, wer = browser, geheim16 = auth) {
const salz = paket.subarray(0, 16);
const len = paket.readUInt8(20);
const senderOeff = paket.subarray(21, 21 + len);
const rest = paket.subarray(21 + len);
const gemeinsam = wer.computeSecret(senderOeff);
const prkInfo = Buffer.concat([
Buffer.from("WebPush: info\0"), wer.getPublicKey(), senderOeff,
]);
const ikm = Buffer.from(hkdfSync("sha256", gemeinsam, geheim16, prkInfo, 32));
const cek = Buffer.from(hkdfSync("sha256", ikm, salz,
Buffer.from("Content-Encoding: aes128gcm\0"), 16));
const nonce = Buffer.from(hkdfSync("sha256", ikm, salz,
Buffer.from("Content-Encoding: nonce\0"), 12));
const tag = rest.subarray(rest.length - 16);
const daten = rest.subarray(0, rest.length - 16);
const dec = createDecipheriv("aes-128-gcm", cek, nonce);
dec.setAuthTag(tag);
const klar = Buffer.concat([dec.update(daten), dec.final()]);
return klar.subarray(0, klar.length - 1).toString("utf8"); // Polsterbyte weg
}
const TEXT = JSON.stringify({
titel: "Es funktioniert",
text: "Probe aus dem Workspace",
ziel: "/workspace/start.html",
});
/* =======================================================================
1. Verschluesseln und wieder aufmachen
======================================================================= */
console.log("\n=== Verschluesseln -> aufmachen ===");
{
const paket = verschluesseln(TEXT, anmeldung.p256dh, anmeldung.auth);
ok(paket.length > 86, `verschluesselt (${paket.length} Bytes)`);
const zurueck = entschluesseln(paket);
ok(zurueck === TEXT, zurueck === TEXT
? "der Browser bekommt GENAU den Text zurueck"
: `ABWEICHUNG: ${zurueck.slice(0, 60)}`);
}
/* =======================================================================
2. Zehnmal hintereinander -- jedes Mal neue Schluessel
======================================================================= */
console.log("\n=== Zehn Nachrichten, jede mit eigenem Schluessel ===");
{
const gesehen = new Set();
let alleLesbar = true;
for (let i = 0; i < 10; i++) {
const p = verschluesseln(TEXT, anmeldung.p256dh, anmeldung.auth);
gesehen.add(b64u(p));
if (entschluesseln(p) !== TEXT) alleLesbar = false;
}
ok(gesehen.size === 10, `${gesehen.size} von 10 sind verschieden (Salz und Paar sind neu)`);
ok(alleLesbar, "und trotzdem alle zehn lesbar");
}
/* =======================================================================
3. Ueber HTTP, wie beim echten Dienst
======================================================================= */
console.log("\n=== Zustellung ueber HTTP ===");
let empfangen = null, kopfzeilen = null;
{
const dienst = createServer((q, a) => {
const stuecke = [];
q.on("data", (c) => stuecke.push(c));
q.on("end", () => {
empfangen = Buffer.concat(stuecke);
kopfzeilen = q.headers;
a.writeHead(201); a.end();
});
});
await new Promise((r) => dienst.listen(4341, "127.0.0.1", r));
const paar = schluesselErzeugen();
const e = await schicken({ endpunkt: "http://127.0.0.1:4341/push/abc", ...anmeldung },
TEXT, paar, "mailto:[email protected]");
ok(e.ok, `zugestellt (Status ${e.status})`);
ok(!!empfangen && empfangen.length > 86, `der Dienst hat ${empfangen?.length || 0} Bytes bekommen`);
ok(kopfzeilen?.["content-encoding"] === "aes128gcm",
`Kodierung: ${kopfzeilen?.["content-encoding"]}`);
ok(String(kopfzeilen?.authorization || "").startsWith("vapid t="),
"die VAPID-Signatur ist dabei");
ok(kopfzeilen?.ttl === "3600", `TTL: ${kopfzeilen?.ttl}`);
ok(entschluesseln(empfangen) === TEXT, "und der Inhalt kommt unveraendert an");
await schliessen(dienst);
}
/* =======================================================================
4. Der Push-Dienst sieht nichts vom Inhalt
======================================================================= */
console.log("\n=== Was der Push-Dienst zu sehen bekommt ===");
{
const alsText = empfangen.toString("utf8");
const alsLatin = empfangen.toString("latin1");
ok(!alsText.includes("Es funktioniert") && !alsLatin.includes("Es funktioniert"),
"der Titel steht nicht im Klartext im Paket");
ok(!alsText.includes("Workspace") && !alsLatin.includes("Workspace"),
"auch sonst kein lesbares Wort");
/* Das ist der eigentliche Grund, warum dieser Weg vertretbar ist:
Google, Mozilla und Apple leiten weiter, ohne mitlesen zu koennen. */
}
/* =======================================================================
5. Tote Anmeldungen
======================================================================= */
console.log("\n=== Ein Geraet, das es nicht mehr gibt ===");
{
const paar = schluesselErzeugen();
for (const [code, erwartetWeg] of [[410, true], [404, true], [500, false], [429, false]]) {
const d = createServer((q, a) => { a.writeHead(code); a.end(); });
await new Promise((r) => d.listen(4342, "127.0.0.1", r));
const e = await schicken({ endpunkt: "http://127.0.0.1:4342/x", ...anmeldung },
TEXT, paar, "mailto:[email protected]");
ok(e.weg === erwartetWeg,
`${code} -> weg=${e.weg} (erwartet ${erwartetWeg})`
+ (erwartetWeg ? " — die Anmeldung wird geloescht" : " — sie bleibt, es kann voruebergehend sein"));
await schliessen(d);
}
}
/* =======================================================================
6. Ein Dienst, der gar nicht antwortet
======================================================================= */
console.log("\n=== Wenn der Push-Dienst schweigt ===");
{
const paar = schluesselErzeugen();
/* Adresse, die niemand bedient. Der Aufruf darf NICHT werfen und
nicht ewig haengen -- sonst bliebe der ganze Lauf stehen und die
uebrigen Empfaenger bekaemen nichts. */
const e = await schicken({ endpunkt: "http://127.0.0.1:4399/tot", ...anmeldung },
TEXT, paar, "mailto:[email protected]");
ok(e.ok === false && e.weg === false,
`kein Absturz, die Anmeldung bleibt (${e.grund?.slice(0, 40) || e.status})`);
}
/* =======================================================================
GEGENPROBE — mit dem falschen Schluessel darf es NICHT gehen
======================================================================= */
console.log("\n=== Gegenprobe ===");
{
const fremder = createECDH("prime256v1");
fremder.generateKeys();
const paket = verschluesseln(TEXT, anmeldung.p256dh, anmeldung.auth);
let ging = false;
try { ging = entschluesseln(paket, fremder, auth) === TEXT; } catch { ging = false; }
ok(!ging, "ein fremder Schluessel kann die Nachricht NICHT aufmachen");
let mitFalschemGeheimnis = false;
try {
const anderes = Buffer.from(auth); anderes[0] ^= 0xff;
mitFalschemGeheimnis = entschluesseln(paket, browser, anderes) === TEXT;
} catch { mitFalschemGeheimnis = false; }
ok(!mitFalschemGeheimnis, "auch mit falschem Geheimnis nicht");
/* Und der Beweis, dass diese Messung ueberhaupt "geht auf" erkennt. */
ok(entschluesseln(paket) === TEXT,
"mit dem richtigen Schluessel dagegen schon — die Messung unterscheidet also");
}
console.log(`\n${fehler === 0 ? "ALLES IN ORDNUNG" : `${fehler} FEHLER`}`);
/* KEIN process.exit() HIER (05.09.2026).
Diese Pruefung benutzt `fetch`, und zwar auch gegen eine Adresse, die
niemand bedient (Abschnitt 6, "wenn der Push-Dienst schweigt"). Node
haelt dafuer im Hintergrund einen Verbindungspool. `process.exit()`
beendet den Prozess SOFORT -- mitten im Schliessen dieser
Verbindungen. Unter Windows ist das kein sauberer Abbruch, sondern
ein Absturz in libuv:
Assertion failed: !(handle->flags & UV_HANDLE_CLOSING),
file src\win\async.c, line 94
Im Gesamtlauf stand deshalb "ALLES IN ORDNUNG" und danach
Rueckgabewert 3221226505 -- der Sammellaeufer meldete FEHL, obwohl
alle zwanzig Pruefungen bestanden hatten. Eine Pruefung, die
inhaltlich gruen und trotzdem rot ist, gewoehnt einem an, das Rot zu
uebersehen. Das ist schlimmer als ein echter Fehler.
`process.exitCode` setzt nur den Wert und laesst Node zu Ende
raeumen. Bleibt der Prozess dann haengen, ist das ein echter Befund
(ein Handle, das niemand schliesst) und faellt sofort auf -- besser
als ein Absturz, den man wegerklaert. */
process.exitCode = fehler ? 1 : 0;