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CRYONOVA: Farb- und Lichtsystem nach dem Design-System umgesetzt
Umsetzung des Design-Systems "Baby Blue Optical Luxury" (Edition 2.0), Schritt 1 von mehreren: die zentrale Farbquelle. Nach der Kernregel auf Seite 3 ist das ausdrücklich ein Farb- und Licht-Redesign — Aufbau, Navigation, Texte und Funktionen bleiben unangetastet. FARBEN Grundflächen auf die vier Tiefenebenen des Systems (Void, Midnight, Obsidian, Deep Glass). Palette nach Seite 5: Signature Baby, Ion Blue, Hyper Aqua, Aurora Violet, Prism Indigo, Liquid Gold, Signal Coral, Chrome Silver. Die Variablen behalten ihre alten NAMEN (--wd-blau statt --cryo-baby). Ein Umbenennen hätte über 155 Fundstellen anfassen müssen — viel Bewegung ohne sichtbaren Nutzen, mit der realen Gefahr, eine Stelle zu übersehen und danach zwei fast gleiche Blautöne zu haben. Entscheidend ist die Rolle, nicht der Name; die Systembezeichnungen stehen als Kommentar daneben. EIN FEHLER IM DESIGN-SYSTEM, DER BEWUSST NICHT ÜBERNOMMEN WURDE Die Token-Liste auf Seite 20 ist um eine Zeile verrutscht — Namen und Hex-Werte passen dort nicht zusammen. Am folgenreichsten: --cryo-baby stünde auf #0C2740, einem fast schwarzen Navy, und ist laut Seite 21 zugleich die Standard-Lumenfarbe. Das Mauslicht wäre damit praktisch unsichtbar geworden — ausgerechnet der Effekt, den das System auf fünf Seiten als unantastbar schützt. Maßgeblich ist deshalb die Palette auf Seite 5 und die Lumen-Logik auf Seite 9, die untereinander stimmig sind. MAUSLICHT Der bestehende Effekt bleibt vollständig erhalten (Systemauflage) und bekommt eine Farbvariable pro Kachel: --wd-lumen. Vorher war die Farbe im Verlauf fest verdrahtet, und jede weitere Kachelfarbe hätte zwei neue Blöcke gebraucht (Fläche + leuchtende Kante). Bei sechs Lumen-Rollen wären das zwölf fast gleiche Blöcke gewesen, die beim nächsten Feinschliff zwangsläufig auseinanderlaufen. Jetzt setzt die Kachel nur ihre Farbe, der Verlauf steht einmal da — genau das meint Token-Regel 02 mit "Kachelfarbe steuert Lumenfarbe". 38 lose Hex-Codes durch Token ersetzt (Token-Regel 05). Drei davon (#3d9dbd, #7c5cd6, #a8873a) waren noch die ALTEN Markenfarben und hätten still neben den neuen weitergelebt — genau der Mechanismus, durch den Oberflächen mit der Zeit zwei fast gleiche Töne bekommen. KONTRASTE NACHGERECHNET Die Palette ist auf dunklem Grund durchweg stark (9,7 bis 19,8:1) — mit einer Ausnahme: Prism Indigo erreicht auf keiner Fläche 4,5:1 (nur 3,25 bis 4,29). Es ist deshalb ausschließlich für Kanten, Verläufe und große Premium-Flächen zugelassen, nie für Fließtext. Das System sieht Indigo ohnehin nur für "Premium-Momente" vor — die Rechnung bestätigt die Regel, statt ihr zu widersprechen. NEUER TEST: pruef-cryonova.mjs (24 Prüfungen) Palette, Grundflächen, Mauslicht-Erhalt, echte Zeigerbewegung, keine losen Hex-Codes, Kontraste und die Frage, ob alle 12 Seiten wirklich aus derselben Quelle schöpfen. Dabei drei Fehlalarme im eigenen Test gefunden und behoben — jeder davon hätte dauerhaft rote Zeilen erzeugt und irgendwann dazu geführt, dass man eine echte Meldung übersieht: - Halbtransparente Flächen müssen über ihren Untergrund gerechnet werden. Der aktive Reiter kam sonst auf 1:1 statt echter 8,25–10,23:1. - Text auf Farbverläufen liefert rgba(0,0,0,0) als Hintergrund; der Hauptknopf kam so auf 1:1 statt rund 11:1. - Die Maus muss mit Zwischenschritten bewegt werden, sonst feuert pointermove nicht. Eine Direktmessung bestätigte: Das Licht folgt einwandfrei (30px → 723px, Deckkraft 1). pruef-system.mjs auf den neuen Markenton gesetzt. Dass er dort zunächst "0 von 1804 Elementen" meldete, war kein Fehler, sondern der Beweis, dass der alte Ton nirgends mehr vorkommt. Geprüft: 24 (CRYONOVA) + 0 Fundstellen (Design/WCAG über 12 Seiten × 5 Sprachen) + 40 + 56 + 69 + 54 + 42 + 55 + 5 + 16 — alles grün. |