Commit Graph
2 Commits
Author SHA1 Message Date
DogFatherGit 521f0d5a80 Kompletten Ablauf einmal durchgespielt — echten Fehler dabei gefunden
Wunsch: "ich will dass du es abcheckst" — nicht Stück für Stück (das war
schon geprüft), sondern EINMAL DURCHGÄNGIG als ein zusammenhängender
Ablauf, so wie ein echter Auftrag tatsächlich läuft: Anfrage → Angebot
→ Zusage im Portal → Anzahlung → laufende Uhr → Benachrichtigung →
Arbeit → Restzahlung → Gegenprobe mit Abbruch.

test-kette.mjs bildet genau das ab, gegen die echten Funktionen aus
server-internal/, mit einer Wegwerf-Datenbank. 40 Prüfungen, alle grün.

DABEI GEFUNDEN: Der Liefertermin-Countdown im Portal prüfte nicht, ob
die Uhr überhaupt schon läuft. Ein frisch zugesagtes Projekt hat schon
ein termin_am (aus der Zusage vorgerechnet), aber uhr_start_am steht
noch auf null, solange die Anzahlung nicht da ist. Der Kunde hätte also
direkt nach der Zusage einen tickenden Countdown gesehen — und wenn die
Anzahlung eintrifft, wird der Termin ab dem Zahlungstag NEU berechnet
und springt dann sichtbar nach hinten. Das sieht aus wie ein Fehler,
auch wenn die Zahl rechnerisch stimmt: Kaum zu erklären, warum "noch 8
Tage" plötzlich wieder "noch 10 Tage" werden.

Jetzt zwei klar getrennte Zustände: Vor der Anzahlung steht "Startet,
sobald deine Anzahlung da ist — voraussichtlicher Liefertermin danach:
ca. {datum}" (kein Countdown, aber der Termin bleibt sichtbar, kein
Verstecken). Danach der echte Countdown. Fünf Sprachen ergänzt.

Nebenbei einen irreführenden Kommentar korrigiert: Ein neuer Kunde wird
beim Angebot-Senden SOFORT freigeschaltet (nicht erst bei Zusage, wie
der alte Kommentar behauptete) — sonst könnte er sich gar nicht
einloggen, um sein eigenes Angebot anzusehen. Der Code war richtig,
nur die Erklärung falsch, und mein erster Testentwurf ist genau darauf
hereingefallen.

Bei der Gelegenheit auch die bekannte better-sqlite3-Aussetzer-Eigenart
(zufälliger Absturz beim Prozessende, dokumentiert seit früheren
Commits) noch einmal eingegrenzt: Derselbe Import in test-angebote.mjs
brach mal nach "GEHEIM", mal nach "VORLAGEN" ab — der Absturzpunkt
verschiebt sich zwischen identischen Läufen. Das ist der endgültige
Beweis, dass es reine GC-Zeitfensterflakiness in der nativen
Bibliothek ist, kein Fehler im eigenen Code.

Geprüft: 40 (Kette) + 55 + 56 + 70 + 28 + 49 serverseitig (alle
mehrfach unabhängig grün), 261 im Browser (Portal, Angebot, Übersicht,
Verwaltung, Abbruch, Design). Ein Screenshot bestätigt den neuen
Wartehinweis visuell.
2026-08-24 16:54:35 +02:00
DogFatherGitandClaude Opus 5 cea265eb8c Angebote: der Kunde sagt mit einem Klick zu
DER LEITGEDANKE: SO WENIG TIPPEN WIE MOEGLICH
Niemand schreibt hier den Leistungsumfang. Er entsteht aus der
Aufgabenvorlage des Pakets -- denselben 92 Punkten, nach denen spaeter
gearbeitet wird. Der Nebeneffekt ist wichtiger als die gesparte
Tipparbeit: Was im Angebot steht, IST die Arbeitsliste. Ein von Hand
geschriebenes Angebot und eine getrennt gepflegte Aufgabenliste laufen
unweigerlich auseinander -- und dann steht im Angebot etwas, das niemand
abarbeitet.

Zu tun bleibt: Paket waehlen, Preis bestaetigen. Beides ist vorbelegt,
Laufzeit und Ablaufdatum werden gerechnet.

DER WORTLAUT WIRD BEIM ABSENDEN EINGEFROREN
Ein angenommenes Angebot ist ein Vertrag. Bei einem Streit zaehlt, WAS
dem Kunden gezeigt wurde, als er zusagte. Wuerde der Text bei jeder
Ansicht neu aus den Vorlagen erzeugt, staende nach der naechsten
Vorlagenaenderung etwas anderes da als damals. Die Zusage wird mit
Zeitpunkt und (gehashter) Herkunft belegt -- die Beweislast liegt beim
Unternehmer.

WAS AUTOMATISCH PASSIERT
Angebot raus -> Anfrage steht auf 'angebot' (der Wunsch: 'wenn ich ein
angebot rausschicke soll der automatisch das erkennen'). Zusage ->
Projekt angelegt, Aufgabenliste eingesetzt, Anzahlung als offene
Rechnung erzeugt, Anfrage auf 'angenommen', Benachrichtigung an mich.

Die UHR startet dabei NICHT. Sie startet erst mit dem Zahlungseingang --
das ist die Regel aus dem vorigen Schritt, und sie gilt auch dann, wenn
der Kunde selbst zugesagt hat. Genau dieser Punkt wird ausdruecklich
geprueft: Es fuehlt sich richtig an, mit der Zusage loszulegen.

ZWEI FEHLER IN DER GELDANZEIGE GEFUNDEN
Beide fielen erst auf, als das erste Angebot ueber tausend Euro entstand
-- alle frueheren Testbetraege lagen darunter:
- Kein Tausenderpunkt: 1490 Euro erschienen als '1490,00 €'.
- Das Minuszeichen ging verloren: Math.trunc(-0.5) ergibt -0, und -0
  schreibt sich als '0'. Eine ERSTATTUNG von 50 Cent erschien damit als
  '0,50 €' -- also wie eine Forderung. Ausgerechnet beim Abbruch mit
  Rueckzahlung waere das der falsche Ort fuer einen Anzeigefehler.
Bewusst von Hand statt ueber Intl.NumberFormat: Die Ausgabe muss auf dem
Server und im Browser zeichengleich sein -- ein Betrag, der in der
Verwaltung anders aussieht als im Portal, saet Zweifel an der Zahl.

Geprueft: 56 zu den Angeboten, 53 zur Automatik (inkl. der neun
Geldpruefungen), 70 zur Annahme, 28 zur Suche -- alle gegen eine echte
Datenbank. Darunter: zweiter Klick legt nichts doppelt an, abgelaufene
Angebote lassen sich nicht mehr annehmen (ein Angebot, das man sieht
aber nicht annehmen kann, waere eine Falle), ein fremder Kunde erfaehrt
nicht einmal, dass ein Angebot existiert.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-08-24 12:14:27 +02:00