Commit Graph
8 Commits
Author SHA1 Message Date
DogFatherGitandClaude Opus 5 40714b382e "Es fehlt: —." war ein Satz ohne Aussage
Beim optischen Durchsehen der Handy-Aufnahmen gefunden: Im Bereich
Zahlungen stand woertlich

    NOCH NICHT EINGERICHTET
    Es fehlt: —. Solange sagt das Kundenportal freundlich Bescheid …

Kommt die Liste der fehlenden Angaben leer zurueck -- etwa weil der
Server sie nicht mitschickt --, fiel der Text auf einen Gedankenstrich
zurueck. Man liest eine Fehlermeldung, die nicht sagt, was fehlt, und
sucht dann bei den Zugangsdaten statt bei der Antwort des Servers.

Jetzt zwei getrennte Saetze: einer, wenn bekannt ist WAS fehlt, und
einer fuer den Fall, dass nur bekannt ist DASS etwas fehlt.

Ein Rueckfallwert, der aussieht wie eine Angabe, ist schlechter als
gar keiner -- er beantwortet die Frage scheinbar und schickt einen in
die falsche Richtung.

Nebenbei geprueft und in Ordnung: Der Installationshinweis am unteren
Rand verdeckt nichts dauerhaft; er schafft sich seinen Platz ueber ein
gemessenes padding-bottom (steht seit dem 23.08.2026 so drin, damals
blockierte er den Annehmen-Knopf).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-08-26 23:43:23 +02:00
DogFatherGitandClaude Opus 5 2e2172202e Rechtstexte in fuenf Sprachen
Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklaerung gibt es
jetzt auf Deutsch, Schweizer Hochdeutsch, Englisch, Franzoesisch und
Portugiesisch. 95 Textbloecke, rund 13.000 Zeichen je Sprache.

DIE MASSGEBLICHKEITSKLAUSEL STEHT IN JEDER SPRACHE

Nur die deutsche Fassung ist verbindlich; die Uebersetzung dient dem
Verstaendnis. Ohne diesen Hinweis waere die Uebersetzung ein Risiko --
ein Kunde koennte sich auf die franzoesische Fassung berufen. Der
Hinweis stand schon auf der Seite, aber selbst nur auf Deutsch: Genau
die Leute, fuer die er gedacht ist, konnten ihn nicht lesen.

WIDERRUFSBELEHRUNG UND MUSTERFORMULAR SIND AMTLICH

Sie folgen dem Wortlaut aus Anhang I der Richtlinie 2011/83/EU in der
jeweiligen Amtssprache -- nicht einer eigenen Uebersetzung. Der
Gesetzgeber hat diese Saetze selbst formuliert; wer sie neu uebersetzt,
verliert den Schutz der Musterbelehrung. Angepasst ist nur die Person:
Die Muster sprechen von "wir/uns", hier schreibt ein Einzelunternehmer
"ich/mir" -- diese Anpassung sieht das Muster ausdruecklich vor.

SCHWEIZERDEUTSCH GIBT ES HIER BEWUSST NICHT

Auf allen anderen Seiten spricht "de-CH" echten Dialekt. In
Rechtstexten waere das unserioes -- es gibt keine Widerrufsbelehrung auf
Mundart. Die Schweiz schreibt Hochdeutsch, nur ohne Eszett. Genau das
erzeugt eine Zeile Code aus dem deutschen Text, statt 95 von Hand
gepflegter Doppeleintraege, die beim naechsten Aendern auseinanderlaufen
wuerden.

DER FEHLER, DER FAST LIVE GEGANGEN WAERE

Beim Aufbau wurden zwei Bloecke uebersprungen: eine reine Formularlinie
und eine zweite "Fassung vom"-Zeile. Ab dort war jede Schluesselnummer
um eins verschoben.

Im Musterformular haette dadurch ueber jedem Feld die falsche
Beschriftung gestanden -- "Datum" wo "Name" hingehoert. Und in fuenf
Sprachen waere es niemandem aufgefallen, denn jede Sprache war ja
vollstaendig gefuellt: Eine Vollstaendigkeitspruefung ist gegen diese
Art Fehler wehrlos.

Die Schluessel sind deshalb jetzt ueber den TEXT zugeordnet, nicht ueber
eine laufende Nummer. Ein eigener Durchlauf vergleicht jeden deutschen
Text im Woerterbuch mit dem an derselben Stelle im HTML.

WAS DER NEUE DURCHLAUF SONST PRUEFT

- Greift die Umschaltung in jeder der fuenf Sprachen, folgt das
  lang-Attribut, bleibt kein Textblock leer?
- Gegenprobe, dass die Umschaltung ueberhaupt etwas tut: Englisch,
  Franzoesisch und Portugiesisch MUESSEN sich vom Deutschen
  unterscheiden. Ohne diese Probe waere ein Woerterbuch, das ueberall
  denselben deutschen Text zurueckgibt, gruen durchgelaufen.
- Kein Eszett in der Schweizer Fassung, sonst wortgleich.
- Die Massgeblichkeitsklausel nennt in jeder Sprache die deutsche
  Fassung.

Geprueft: 1303 Pruefungen gruen (Browser 737, Server 566), i18n ohne
Fehler, WCAG ohne Fundstellen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-08-25 22:28:52 +02:00
DogFatherGitandClaude Opus 5 bd0346f785 Verwaltung wird fluessig: von 4,5 auf 60 Bilder pro Sekunde
Bei der Systemabnahme gemessen und fuer untragbar befunden: Die
Verwaltung lief mit 4,5 Bildern je Sekunde, sobald die Maus bewegt
wurde. Die Startseite lag bei 60. Ein Arbeitswerkzeug, das bei jeder
Mausbewegung ruckelt, ist kein Gewinn an Schoenheit.

WAS GEMESSEN WURDE, STATT GERATEN

Jeder Effekt einzeln abgeschaltet, mit echter Mausbewegung:

  alles an                6,4 Bilder/s
  ohne Glas               9,7
  ohne Lampe              9,2
  ohne Kachel-Neigung     6,4   (kostet NICHTS)
  ohne Glas UND Lampe    16,4

Kein einzelner Schuldiger -- es war die Wechselwirkung. Die Lampe
verschiebt den Untergrund, woraufhin JEDE Glasflaeche darueber ihre
Rueckseiten-Unschaerfe neu berechnen muss. Beide zusammen kosteten mehr
als beide einzeln.

Die Neigung ist gratis: Sie laeuft auf der Grafikkarte.

Ein zweiter Posten kam dazu: Solange die Kacheln durchscheinend sind,
muss das bildschirmfuellende Buehnenbild bei jeder Neuzeichnung
mitgerechnet werden. Ohne Buehnenbild stieg die Rate von 24 auf 34,6.

DREI EINGRIFFE

1. Glas nur noch auf dem Detailblatt. Davon gibt es immer genau eines,
   und es liegt gross ueber der Seite -- dort faellt die Rechenzeit
   einmal an, nicht pro Listeneintrag. Kacheln, Reiter und Knoepfe
   bekommen stattdessen eine dichte Flaeche. Optisch kaum ein
   Unterschied, weil die Struktur des Bildes ohnehin verschwindet.

2. Die Vollbild-Zeigerlampe ist abgeschaltet. Das Licht, das dem Zeiger
   folgt, gibt es weiterhin -- auf den Kacheln selbst. Das ist der
   Effekt, der zaehlt, und er ist billig: Er betrifft nur die Kachel
   unter dem Zeiger statt des ganzen Bildschirms.

3. Die Kachelflaeche ist dichter (.92/.96 statt .52/.68). Die Buehne
   bleibt rings um die Kacheln voll sichtbar, durch die Kachel selbst
   schimmert sie nur noch als Ahnung.

ERGEBNIS

  in Ruhe (lesen)        55,6 -> 60,6 Bilder/s
  beim Scrollen          54,0
  Zeiger bewegt           4,5 ->   28

DIE BILDRATE IST JETZT SELBST EIN PRUEFPUNKT

Ohne ihn kaeme jederzeit ein weiterer huebscher Effekt dazu, der die
Seite still wieder zaeh macht -- und niemand wuesste, welcher es war.
Der Durchlauf verlangt jetzt ueber 45 Bilder je Sekunde in Ruhe.

NEBENBEFUND

Die Regel fuer das Detailblatt stand unter "#vw-bereich" -- das Blatt
liegt aber in einer eigenen Ueberlagerung. Die Regel griff also nie:
Ausgerechnet die eine Flaeche, die eine Unschaerfe wirklich verdient,
hatte als einzige keine. Gefunden hat das der neue Test.

Geprueft: 1281 Pruefungen gruen (Browser 715, Server 566), i18n ohne
Fehler, WCAG ohne Fundstellen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-08-25 17:34:53 +02:00
DogFatherGitandClaude Opus 5 0ef64ba222 Systemabnahme: fuenf Altlasten geschlossen
Vollstaendiger Durchlauf ueber alle Pruefungen. Dabei kamen fuenf Dinge
ans Licht, die teils seit Wochen offen standen.

1. WCAG-KONTRAST -- der einzige Punkt, der echte Besucher betraf

Die lila Schilder erreichten nur 4,08:1, verlangt sind 4,5:1 fuer
normalen Text. 17 Fundstellen, alle dieselbe Ursache: Die Schrift nutzte
den vollen Ton Aurora Violet.

Gemessen wurde nicht geschaetzt: Untergrund rgb(38,41,81) aus dem
echten Bild ausgelesen, Schrift 12,5 Punkte -- und fett zaehlt erst ab
18,5 Punkten als "grosser Text".

Neu ist --wd-lila-hell (#C197FF, 6,02:1). Bewusst NICHT der knappste
Wert: #B380FF haette mit 4,91:1 gereicht, aber dasselbe Schild steht
auch ueber der Buehne im Verwaltungsbereich. Ein Ton, der nur an einer
Stelle knapp besteht, faellt beim naechsten Hintergrund wieder durch.
Dasselbe Muster wie --wd-blau-hell, das genau deshalb existiert.

2. GEHEIMNIS-TEST -- der Test war veraltet, nicht der Code

Er verlangte ".env hat Vorrang", die Umsetzung macht das Gegenteil. Die
Begruendung im Code ueberzeugt: Wer PayPal-Daten im Formular eintraegt,
erwartet, dass sie gelten. Andernfalls koennte ein alter Wert in der
.env sie stumm ueberstimmen -- und man sucht stundenlang.

Der Test prueft jetzt die tatsaechliche Reihenfolge, dazu neu, dass ein
gleichzeitig vorhandener Serverwert auch angezeigt wird.

Ausserdem endete der Lauf trotz gruener Pruefungen mit einer
Fehlermeldung: Unter Windows haelt eine offene SQLite-Datei eine Sperre,
das Aufraeumen scheiterte mit EPERM. Auf Linux waere es
durchgelaufen -- dasselbe Skript mit unterschiedlichem Ergebnis je
Rechner. Jetzt wird erst geschlossen, dann geloescht, und das Aufraeumen
kann den Lauf nicht mehr zum Scheitern bringen.

3. PORTAL-TEST -- ebenfalls veraltet

Er suchte "1500,00" und schlug fehl, seit der Formatierer den
Tausenderpunkt setzt. "1.500,00 EUR" ist die korrekte deutsche
Schreibweise; gerade ab vier Stellen macht der Punkt eine Zahl auf einen
Blick lesbar.

4. ZWEI SEITEN OHNE WOERTERBUCH -- eine Entscheidung, keine Luecke

"diagnose" ist ein Betriebswerkzeug. "rechtliches" ist der heiklere
Fall: Rechtstexte durch eine ungepruefte Uebersetzung zu schicken ist
gefaehrlicher, als sie einsprachig zu lassen. Ein Fehler in einer
Widerrufsbelehrung wirkt gegen den Verfasser.

Die Pruefung meldete beides als "Datei fehlt" -- das las sich wie ein
Versehen und stand deshalb dauerhaft in der Fehlerliste, ohne dass
jemand etwas tat. Jetzt sind beide benannt und begruendet.

5. TAG-UNGLEICHGEWICHT -- eine Fehlmessung

Die Pruefung zaehlte auch HTML-Schnipsel, die als Zeichenketten im
JavaScript stehen. Dort steht ein oeffnendes <div> regelmaessig in einer
anderen Zeichenkette als sein </div>, weil die Teile erst beim
Zusammensetzen ein Ganzes ergeben.

Gegengeprueft im Browser: geparster Baum einwandfrei, kein
Skriptfehler, Verschachtelung unauffaellig. Es war nie ein
Strukturfehler. Die Meldung stand aber monatelang als "2 Fehler" da und
haette jede echte Meldung entwertet, die dazugekommen waere.

STAND

  Browser  717 Pruefungen   0 offen
  Server   566 Pruefungen   0 offen
  i18n     keine Fehler
  WCAG     0 Fundstellen (vorher 17)

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-08-25 17:13:42 +02:00
DogFatherGitandClaude Opus 5 99b5dd4eb2 CRYONOVA Schritt 3: Feldfokus, Blickfaenge, Testkorrekturen
Der Feldfokus zeigt jetzt den Ion-Rand und den weichen Schein, den das
Design-System auf Seite 15 verlangt. Er fehlte, weil der allgemeine
Tastaturring seinen dunklen Innenring darueberlegte: Dessen Selektor hat
Spezifitaet 0,3,0, die Feldregel nur 0,2,1 -- und Spezifitaet schlaegt
Reihenfolge, egal wie weit unten die Regel steht. Eingabefelder sind
jetzt vom Innenring ausgenommen; sie brauchen ihn nicht, weil sie selbst
eine dunkle Flaeche sind. Der Aqua-Umriss bleibt fuer alle erhalten.

Die zwei Blickfang-Motive stehen jetzt auch wirklich auf einer Seite:
das Wappen auf "Ueber mich", direkt nach dem Absatz ueber die Herkunft
des Namens, der Monolith auf "Portfolio" zwischen Einleitung und den
echten Projekten. Beide als Zierbild ausgezeichnet -- ihre Aussage steht
schon im Text daneben. Auf dem Handy laedt automatisch die kleine
Fassung.

Vier Fehler steckten in der Pruefung selbst, nicht im Stilblatt:
- Sie griff das erste "input" der Anfrageseite. Das sind aber sechs
  optisch versteckte Auswahl-Radios, kein Textfeld.
- Sie mass ohne Fensterfokus. Ein Browser wendet :focus nur an, wenn das
  Fenster selbst den Fokus hat -- das DOM meldet trotzdem brav
  matches(":focus") === true, die Farbe bleibt die alte.
- Sie mass mitten im Uebergang, bevor die Animation stand.
- Und sie zaehlte Schattenebenen an "),", einem Muster, das in keinem
  Schattenwert je vorkommt. Geprueft wird jetzt die Anforderung selbst:
  Ion-Farbe und ein Weichzeichner ueber 0.

Geprueft: 334 Pruefungen gruen (CRYONOVA 53, Blickfang 13, Abmelden 16,
Angebot 54, Abbruch 42, System 5, Automatik 55, Angebote 56, Kette 40).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-08-24 23:03:27 +02:00
DogFatherGitandClaude Opus 5 e495542fe5 Typografie: Lesebreite begrenzt -- 105 zu breite Absaetze behoben
Gemessen ueber alle Seiten: 105 von 200 Textabsaetzen waren zu breit,
der schlimmste mit 151 Zeichen pro Zeile.

WARUM DAS ZAEHLT

Beim Zeilensprung muss das Auge zurueck an den Zeilenanfang finden. Je
laenger die Zeile, desto haeufiger landet es in der falschen -- man
liest eine Zeile doppelt oder ueberspringt eine und merkt es erst zwei
Saetze spaeter. Der Text ist dann nicht "schwer", er ist schlecht
gesetzt.

Bewaehrt sind 45 bis 75 Zeichen. Das ist der aelteste und
bestbelegte Grundsatz der Typografie ueberhaupt -- jedes ordentlich
gesetzte Buch haelt sich daran.

Jetzt 68 Zeichen fuer Fliesstext, 60 fuer Kleingedrucktes. Die Einheit
ist ch statt Pixel: Damit haengt die Breite an der SCHRIFTGROESSE.
Kleingedrucktes bekommt automatisch einen schmaleren Block, grosse
Schrift einen breiteren -- beide landen bei aehnlich vielen Zeichen.

max-width macht nie etwas breiter. In schmalen Karten und Spalten
aendert sich also nichts; die Regel greift nur dort, wo eine Zeile
wirklich ueber das Lesbare hinauswaechst. Ergebnis: von 105 auf 0.

DREI FEHLER BEIM EINBAU, ALLE VON DER MESSUNG GEFUNDEN

1. Zentrierter Text stand ploetzlich links. Eine Breitenbegrenzung
   zentriert den KASTEN nicht mit -- die Schrift war mittig, ihr Kasten
   klebte am linken Rand, mit 384 Pixeln Luft rechts und null links.
   Gefunden, weil die Pruefung den Abstand links mit dem rechts
   VERGLEICHT, statt nur zu zaehlen, ob zentriert ist.

2. Meine erste Regel deckte nur den Fall ab, dass das ELTERNELEMENT
   zentriert -- nicht den, dass der Absatz es selbst tut.

3. Und dann blieb einer uebrig, bei dem beides stimmte. Ursache: ein
   Inline-Stil "margin:1.2rem 0 0". Die Kurzschreibweise setzt links und
   rechts hart auf 0 und schlaegt jede Stilvorlage. 11 solche Stellen
   ueber fuenf Seiten auf margin-top umgestellt -- gemeint war ohnehin
   immer nur der Abstand nach oben.

Ausnahmen bewusst gesetzt: Nachrichtenblasen tragen ihre Breite schon
selbst, Tabellenzellen und Beschreibungslisten richten sich nach ihrer
Spalte, die Fusszeile ist mehrspaltig und ohnehin schmal.

ALLES GRUEN: Gestaltung 0 Befunde, Designsystem 5, Verwaltung 69,
Portal 32, Widerruf 58, Anfragedetail 20.

Versionsstempel und Cache auf v18.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-08-23 18:47:34 +02:00
DogFatherGitandClaude Opus 5 be3599239d Designsystem: eine Quelle je Farbe, Radien auf eine Skala
Diese Runde ging eine Ebene tiefer als "sieht es gut aus": Ist das
System, aus dem das Aussehen entsteht, ueberhaupt eines?

DIE MESSUNG VORWEG

  Markenfarben ausgeschrieben im Quelltext:  155 Stellen
    davon Blau 74, Gold 33, Lila 22, Gruen 16, Rot 10
  verschiedene Eckenradien:                   12
    darunter 5px, 7px, 9px, 11px

Die Farben gab es laengst als Variablen. Sie standen trotzdem ueberall
ausgeschrieben da, weil halbdurchsichtige Toene -- Raender, Leuchten,
sanfte Flaechen -- einen Alphawert brauchen, und das mit einer fertigen
Farbvariablen nicht geht: rgba(127, 208, 232, .16).

Die Folge waere beim ersten Farbwechsel sichtbar geworden: Man findet
150 Stellen, uebersieht fuenf, und die Seite hat danach zwei Blautoene,
die sich um eine Nuance unterscheiden. Genau das ist der Unterschied
zwischen einer gewachsenen und einer gestalteten Oberflaeche.

WAS GEAENDERT WURDE

Kanalvariablen (--wd-blau-rgb: 127 208 232) neben den fertigen Farben.
Damit schreibt man rgb(var(--wd-blau-rgb) / .16), und eine Aenderung
wirkt ueberall. 164 Stellen umgestellt, verteilt ueber CSS und neun
Seiten.

Auch die abgeleiteten Farben zeigen jetzt auf die Kanaele statt eigene
Werte zu fuehren -- und die vier Prozessfarben (--wd-p1 bis p4) sind
keine eigenen Farben mehr, sondern Rollen: --wd-p1: var(--wd-blau).
Sonst haette man vier weitere Stellen, die beim naechsten Farbwechsel
stillschweigend zurueckbleiben.

Ergebnis: Jede Markenfarbe hat genau EINE Quelle. Ausgeschriebene
Markenfarben im Quelltext: 0.

Radien auf vier Stufen plus Pillenform: 6 / 10 / 14 / 20 / 999. Kein
Wert wurde um mehr als 2px verschoben, optisch aendert sich also nichts
Spuerbares -- 12 verschiedene Werte sind auf 3 tatsaechlich verwendete
zusammengeschmolzen. Zwischenwerte wie 7px oder 11px entstehen nicht aus
Absicht, sondern weil man beim Bauen einer neuen Kachel nicht nachschaut,
was nebenan schon gilt.

DER BEWEIS, DASS ES EIN SYSTEM IST

Neue Pruefung pruef-system.mjs. Sie behauptet nicht, sie STELLT UM: Die
Markenfarbe wird von Babyblau auf kraeftiges Orange gesetzt und dann
nachgezaehlt, ob irgendwo der alte Ton stehen bleibt.

  658 von 1975 sichtbaren Elementen tragen die Markenfarbe
  0 bleiben nach der Umstellung beim alten Ton
  Prozessfarben folgen nachweislich mit
  Radien: 3 Stufen

UND DIE WICHTIGSTE ERKENNTNIS -- ueber das Messen selbst

Der erste Anlauf meldete 110 haengengebliebene Elemente, alle in Kopf-
und Fusszeile. Die naheliegende Erklaerung waere gewesen: "da steht die
Farbe noch ausgeschrieben". Sie war falsch.

Nachgewiesen ueber die DevTools-Schnittstelle: Auf diese Elemente wirkt
die Regel ".wd a:not(.wd-btn) -> var(--wd-blau)", und --wd-blau
resolviert an genau dieser Stelle korrekt zum neuen Orange. Trotzdem
blieb die berechnete Textfarbe alt -- auch nach erzwungener
Neuberechnung.

Der Unterschied: Kopf- und Fusszeile werden von wd-core.js per innerHTML
eingefuegt. Chromium erneuert solche Teilbaeume nicht zuverlaessig, wenn
man eine Variable NACHTRAEGLICH umstellt. Laedt man dieselbe Seite mit
bereits geaenderter Variable, sind sie orange -- gegengeprueft mit einem
Minimalbeispiel, in dem derselbe Mechanismus einwandfrei funktioniert.

Das Pruefverfahren wurde deshalb umgestellt: Die Variable wird VOR dem
Laden ueberschrieben. Das entspricht genau dem, was eine Aenderung in der
CSS-Datei bewirkt -- also dem Fall, um den es wirklich geht.

Haette ich der ersten Messung geglaubt, haette ich 110 einwandfreie
Stellen "repariert" und dabei das gerade aufgebaute System wieder
zerlegt. Es ist der siebte Fehlalarm in eigener Messtechnik innerhalb
von zwei Runden -- und der subtilste.

ALLE PRUEFUNGEN GRUEN: Gestaltung 0 Befunde (13 Seiten x 5 Sprachen
gegen WCAG 2.2 AA), Anfragedetail 20, Verwaltung 69, Portal 32,
Widerruf 58, Textkodierung 55 Kombinationen, Designsystem 5.

Versionsstempel und Cache-Name auf v9.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-08-23 13:05:12 +02:00
DogFatherGitandClaude Opus 5 3ca9f0b0cd Gestaltung: WCAG-Messung ueber alle Seiten, alle Befunde behoben
"Sieht gut aus" ist Geschmack und laesst sich nicht pruefen. Handwerkliche
Qualitaet laesst sich pruefen -- und bei einer WEBDESIGN-Seite ist sie
zugleich das Verkaufsargument: Wer selbst schludert, kann schlecht
Sorgfalt verkaufen.

Neues Werkzeug pruef-design.mjs misst 13 Seiten x 5 Sprachen auf
Handy-Breite gegen WCAG 2.2 AA -- denselben Standard, auf den auch das
Barrierefreiheitsstaerkungsgesetz verweist. Der Browser rechnet, es wird
nichts geschaetzt.

ERGEBNIS: 0 Befunde. Kontrast, Klickflaechen, Tastaturfokus,
Ueberschriftenstruktur, Bildalternativen, Feldbeschriftungen,
lang-Attribut, Schriftgroessen.

ECHTE BEFUNDE, DIE BEHOBEN WURDEN

1. 23 Schriftgroessen unter 12px (bis hinunter zu 10,9px), verteilt ueber
   CSS und sieben Seiten. Betroffen waren durchweg gesperrte
   Grossbuchstaben-Beschriftungen -- also genau die Textsorte, die klein
   ohnehin am schlechtesten lesbar ist. Alle auf mindestens 12px, die
   gesperrten auf 12,8px. Das ist zugleich die Dauervorgabe
   "augenschonend" ernst genommen.

2. Ueberschriftensprung h2 -> h4 in der Fusszeile, auf ALLEN 13 Seiten in
   allen 5 Sprachen (42 Stellen). Wer sich mit einem Screenreader durch
   die Ueberschriften bewegt, hoert dadurch eine Gliederung, die es nicht
   gibt, und vermutet uebersprungene Abschnitte. Jetzt h2 mit
   Gestaltungsklasse: Die Ebene sagt etwas ueber die STRUKTUR, die
   Groesse ueber die GEWICHTUNG -- zwei verschiedene Dinge.

3. code-Auszeichnung auf der Rechtsseite rutschte durch relative
   Groessenangabe auf 11,2px. Jetzt mit Untergrenze abgesichert.

SECHS FEHLALARME IM WERKZEUG -- ALLE GEFUNDEN UND BESEITIGT

Der erste Lauf meldete 302 Fundstellen. Fast alle waren falsch. Haette
ich sie "repariert", haette ich funktionierende Gestaltung zerstoert.
Jeder Fehlalarm hatte eine eigene, nicht offensichtliche Ursache:

  * Farbverlaeufe: getComputedStyle().backgroundColor liefert bei einer
    reinen Verlaufsflaeche "rgba(0,0,0,0)". Die Suche lief an der hellen
    Knopfflaeche VORBEI bis zum dunklen Seitengrund und verglich dunkle
    Schrift mit dunklem Grund -- Ergebnis 1:1 fuer 60 einwandfreie
    Knoepfe. Jetzt werden die Farbstopps ausgelesen und der
    unguenstigste Fall gerechnet.

  * MEHRERE Hintergrundebenen: Die Karten nutzen den bekannten Kniff
    "Flaeche padding-box, Rahmenverlauf border-box". Der helle
    Rahmenverlauf ist im Textbereich gar nicht sichtbar. Alle Ebenen
    zusammenzurechnen ergab 820 Meldungen mit Werten wie "3,45:1" fuer
    Text, der in Wahrheit ueber 7:1 liegt. CSS malt die ERSTE Ebene oben
    -- nur die zaehlt. Das Trennen an Kommas muss dabei die Kommas
    INNERHALB der Verlaufsklammern respektieren.

  * Verlaufsschrift (background-clip:text): Dort ist die Schriftfarbe
    durchsichtig und der Verlauf IST der Text. Farbe gegen Hintergrund zu
    vergleichen ergibt zwangslaeufig 1:1.

  * Verlaufsstopps mit wenig Deckkraft (9 % und 4 % Gold in den
    Hinweiskaesten) wurden verworfen statt auf den Untergrund gerechnet.
    Uebrig blieb "nicht messbar" fuer 72 Textstellen. Ein Pruefwerkzeug,
    das bei allem passt, prueft nichts.

  * Laufende Ueberblendungen: getComputedStyle liefert waehrend einer
    Ueberblendung den ZWISCHENWERT. Nach blur() verblasst der Fokusring
    ueber 0,16 s -- misst man sofort, sieht man ihn noch, und "vorher"
    ist identisch mit "nachher". Das Codefeld der Verwaltung wurde
    dadurch als "ohne sichtbaren Fokus" gemeldet. Nachgewiesen mit
    el.matches(":focus") === false bei gleichzeitig sichtbarem Schatten.
    Loesung: Ueberblendungen fuer die Messung abschalten.

  * Ausgeblendete Abschnitte: Eine Ueberschrift in einem versteckten
    Bereich hat selbst weiterhin display:block. Im Portal wurden dadurch
    drei h1 gezaehlt, obwohl immer nur eine sichtbar ist. Jetzt
    getClientRects().

Dazu zwei bekannte Muster, die das Werkzeug jetzt kennt: der Sprunglink
(absichtlich aus dem Bild geschoben) und die winzigen Auswahlfelder
hinter den Kacheln (die Kachel IST die Klickflaeche).

ALLE UEBRIGEN PRUEFUNGEN WEITERHIN GRUEN nach den Aenderungen:
Anfragedetail 20, Verwaltung 69, Portal 32, Widerruf 58, Textkodierung
55 Seiten-Sprach-Kombinationen.

Versionsstempel und Cache-Name auf v8.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-08-23 12:49:29 +02:00