/workspace/kalender.html -- letzter grosser Baustein aus Phase 1.
Zeigt zwei Quellen in EINER Ansicht, wie im Konzept gefordert
("Kalender & Calls" neben "Deadlines" und "Wiedervorlagen"):
* eigene Termine (Arten: Call, Termin, Review)
* Fristen offener Aufgaben, nur lesend eingeblendet
Nach Tagen gruppiert statt als Monatsraster: Es geht um wenige, dafuer
konkrete Termine. Eine Liste liest sich dabei besser und funktioniert auf
dem Handy ohne Umbau. Zeitraum umschaltbar: 14 / 30 / 90 Tage, wobei 90
den 90-Tage-Plan aus dem Konzept abdeckt.
Sichtbarkeit wie bei den Aufgaben, wieder an einer Stelle definiert.
Geprueft mit drei Konten:
Chef 2 Termine + 2 Fristen | Luna 2 + 1 | Sam 0 + 1
Die Fristen folgen dabei exakt der Aufgaben-Regel -- Sam sieht nur seine.
Loeschen darf das Management und wer den Termin selbst angelegt hat.
Sonst koennte ein Creator einen Call absagen, den das Management
angesetzt hat. Geprueft: Luna auf Chefs Call 403, auf ihren eigenen 200,
Sam sieht ihn gar nicht (404).
Weiteres:
- Ort/Link wird nur dann als Verweis dargestellt, wenn er wirklich mit
http(s) beginnt -- sonst liesse sich javascript: einschleusen
- Zeitpunkt und Dauer werden geprueft (kaputtes Datum 400,
5000 Minuten 400)
- Beginn steht als lokale Zeit ohne Zeitzone: Alle Beteiligten sitzen in
derselben, eine falsch umgerechnete Uhrzeit waere schlimmer als gar
keine Umrechnung
/workspace/profil.html -- Stammdaten, Ziele und 90-Tage-Plan, genau nach
Seite 5 des Konzepts. Management waehlt oben den Creator aus, ein Creator
sieht nur sein eigenes Profil.
Sicherheitskern ist das Feld admin_notiz. Das Konzept fordert "private
Admin-Notizen separat". Die Notiz wird deshalb nicht im Browser
ausgeblendet, sondern gar nicht erst gesendet: Die Spaltenliste der
Abfrage haengt an der Rolle (FELDER_OFFEN / FELDER_ADMIN). Dasselbe gilt
fuer Plan-Start und Review-Termin.
Geprueft:
- In der kompletten Rohantwort an den Creator kommt der Inhalt der
internen Notiz 0-mal vor
- Creator auf fremdes Profil: 404 (lesend wie schreibend)
- Scout auf ein Profil: 404, profil.html leitet ihn weg
- Creator setzt admin_notiz selbst: wird stillschweigend ignoriert,
der Inhalt bleibt unveraendert
- Profil einer Nicht-Creator-Person: 404
Dabei ist ein aelterer Fehler aufgefallen: /api/ich lieferte nur Name und
Rolle, nicht die eigene Nummer. Dadurch rief die Profilseite eines
Creators /api/profil/undefined auf und blieb leer. Derselbe Fehler machte
in der Personenverwaltung den Selbstvergleich unwirksam -- beim eigenen
Eintrag erschien ein "Sperren"-Knopf, den der Server dann ablehnte.
/api/ich liefert jetzt zusaetzlich die id.
Im Protokoll landen nur die Feldnamen, nie die Inhalte: Im Profil stehen
persoenliche Angaben, die nicht zusaetzlich im Audit-Log auftauchen
sollen.
Aufgaben:
- Bearbeiten-Dialog (Titel, Beschreibung, Prioritaet, Frist, Zuordnung).
Als natives <dialog>: Fokusfang, Esc zum Schliessen und Abdunklung
ohne eigenen Code.
- Loeschen nur fuer Management, mit Rueckfrage und Protokolleintrag.
Das Konzept will, dass Erledigtes stehen bleibt -- Loeschen ist der
Ausnahmefall fuer Fehleintraege, nicht der normale Abschluss.
Personen (/workspace/personen.html, nur Management):
- Anlegen, Code erneuern, sperren/entsperren, Protokollansicht
- Der Code wird genau einmal in der Antwort zurueckgegeben, nie
gespeichert; beim Schliessen auch aus dem Dokument entfernt
- Selbstschutz: niemand kann sich selbst sperren, und das letzte aktive
Management laesst sich nicht sperren -- sonst kaeme niemand mehr hinein
- Code fuer sich selbst tauschen nur mit ausdruecklicher Bestaetigung,
weil es die eigene Sitzung sofort beendet
Zwei Fehler, die beim Testen aufgefallen sind:
1. Rollenpruefung fehlte beim Ausliefern der Seiten. Ein Creator bekam
personen.html mit HTTP 200 -- die Schnittstellen wiesen ihn zwar ab,
das Geruest der Seite war aber sichtbar. GESCHUETZT ist jetzt eine
Zuordnung Pfad -> erlaubte Rollen statt einer blossen Liste.
2. Das Protokoll nannte den falschen Verursacher. personAnlegen trug die
NEU ANGELEGTE Person als person_id ein, der Eintrag las sich also so,
als haette sie sich selbst angelegt. Akteur und Betroffener sind jetzt
getrennt: Akteur in person_id, Betroffener im Text. Ueber die
Kommandozeile angelegte Personen zeigen korrekt keinen Akteur.
Erster echter Arbeitsbereich aus dem Konzept. Kanban mit offen / in
Arbeit / Review / erledigt, dazu Prioritaet, Frist, Verantwortlicher und
Zuordnung zu einem Creator-Bereich.
Kern ist die Datentrennung, und die sitzt AUSSCHLIESSLICH im Server --
in jeder einzelnen Abfrage, an einer Stelle definiert (sichtbar()):
admin sieht alles
creator sieht seinen Bereich und was ihm zugewiesen ist
scout sieht nur, was ihm zugewiesen ist
Geprueft mit vier Testkonten:
- Chef sieht 4, Luna 2, Mika 1, Sam 1 Aufgaben
- Luna auf Mikas Aufgabe: 404 (nicht 403 -- sonst liesse sich durch
Ausprobieren herausfinden, welche Nummern es gibt)
- Luna legt Aufgabe mit creator_id=Mika an: wird still auf ihren eigenen
Bereich umgebogen, Mika sieht sie nicht
- Anfrage mit fremdem Origin: 403
- ohne Anmeldung: 401, ungueltiger Status/leerer Titel: 400
- Scout bekommt in der Personenliste nur sich selbst
- Dashboard-Zahlen je Rolle korrekt eingegrenzt
Weitere Punkte:
- Texte werden im Browser nur ueber textContent gesetzt, nie innerHTML --
ein Aufgabentitel darf keine Auszeichnung einschleusen
- ueberfaellig = Frist vorbei UND nicht erledigt; die Kachel faerbt sich
nur, wenn wirklich etwas ansteht
- erledigt_am wird gesetzt bzw. wieder geleert, wenn eine Aufgabe
zurueckgeholt wird
- Erledigtes verschwindet nicht, wie im Konzept gefordert
Gefunden beim Nachsehen im Protokoll nach der ersten echten Anmeldung:
Jeder Eintrag trug dieselbe IP 172.69.220.140 -- eine Cloudflare-Adresse.
Ursache: Die Kette ist Besucher -> Cloudflare -> Caddy -> Express, aber
`trust proxy` steht auf 1. Express nimmt daher den letzten Eintrag aus
X-Forwarded-For, und das ist Cloudflare.
Auswirkung war nicht nur ein unbrauchbares Protokoll, sondern vor allem:
ALLE Nutzer teilten sich einen einzigen Sperr-Zaehler. Beim ersten
Anmelden waren nach zwei Tippfehlern plus drei Testversuchen bereits
5 von 8 verbraucht -- drei weitere und der Zugang waere fuer alle
gesperrt gewesen.
Jetzt wird CF-Connecting-IP ausgewertet (setzt Cloudflare bei jeder
Anfrage selbst, vom Besucher nicht faelschbar), mit Rueckfall auf die
Peer-Adresse. `trust proxy` bleibt bewusst unangetastet, damit die
Aenderung nur /workspace betrifft und nicht die ganze Website.
Geprueft: 8 Fehlversuche von IP A sperren IP A (429), IP B bekommt
weiterhin 401 und kann sich normal anmelden (200).
Ausserdem: Spaltenbreite im Protokoll-Ausdruck korrigiert -- bei
`anmeldung_fehlgeschlagen` (genau 24 Zeichen) klebte die Rolle am Namen.
Erster funktionierender Login fuer /workspace. Bewusst OHNE neue
Abhaengigkeiten: Node 24 bringt node:sqlite mit, Hashing und Zufall
kommen aus node:crypto. Nichts zu kompilieren, keine fremde Lieferkette
an einer Stelle, an der es um Zugangsdaten geht.
Sicherheit:
- Codes liegen nur als scrypt-Hash (N=32768) mit eigenem Salt in der DB
- Vergleich in konstanter Zeit (timingSafeEqual)
- Sitzungstoken 32 Byte Zufall, in der DB nur als SHA-256
- Cookie httpOnly, SameSite=lax, Path=/workspace, secure abhaengig von
req.secure (live immer an, nur der lokale http-Test kommt ohne aus)
- Sperre nach 8 Fehlversuchen je IP fuer 10 Minuten -- danach ist auch
der richtige Code blockiert (geprueft)
- gleiche Fehlermeldung bei falscher Rolle und falschem Code
- Audit-Log fuer Anmeldung, Fehlversuch, Sperre, Abmeldung, Codewechsel
Die Datenbank liegt AUSSERHALB des Repos (../workspace-daten/): sonst
waere sie ueber express.static aus dem Netz erreichbar, und ein git pull
wuerde Nutzdaten anfassen.
workspace.js kann die Website nicht mitreissen: node:sqlite wird erst bei
Bedarf per createRequire geladen, jede Route faengt ihre Fehler selbst ab.
Faellt die DB aus, antwortet nur /workspace/api/* mit 503.
Codes werden ausschliesslich auf der Kommandozeile erzeugt
(server/workspace-code.js) und dort einmal angezeigt -- nie in Git.
Ausserdem: start.html als geschuetzte Seite nach dem Anmelden. Der Schutz
sitzt serverseitig vor express.static, nicht nur im Browser.