Auf der Portfolio-Seite war die Bewegung zu stark. Der Grund liegt nicht
am Winkel, sondern an der Groesse: Bei gleichem Winkel legt eine grosse
Kachel an ihren Ecken viel mehr Weg zurueck als eine kleine.
Eine Preiskachel auf der Startseite ist 282 Punkte lang, eine
Portfolio-Kachel 1503. Fuenf Grad sehen bei der einen beilaeufig aus und
bei der anderen wie das Kippen des halben Bildschirms -- obwohl in
beiden Faellen exakt derselbe Wert im Stilblatt steht.
Der Winkel haengt jetzt an der Kachelgroesse. Bezugswert sind 420
Punkte: Kacheln bis dahin kippen voll, groessere anteilig weniger. Nach
unten bei 1,4 Grad begrenzt, damit auch die groesste Kachel noch
erkennbar reagiert und der Effekt nicht einfach ausfaellt.
Gemessen ueber alle Seiten:
index 282px Faktor 5,00 2,45 Grad
ueber 588px Faktor 3,57 1,76 Grad
portal 562px Faktor 3,74 1,83 Grad
ablauf 1130px Faktor 1,86 1,19 Grad
leistungen 1206px Faktor 1,74 1,14 Grad
portfolio 1503px Faktor 1,40 0,92 Grad
Der Durchlauf sammelt diese Werte jetzt und prueft das Verhaeltnis: Die
grosse Kachel MUSS weniger kippen als die kleine, und der Faktor darf
nie unter 1,4 fallen. Ein blosser Test auf "hoechstens neun Grad" haette
den Unterschied nicht bemerkt -- beide Faelle lagen ja deutlich
darunter, und trotzdem war einer davon zu viel.
Geprueft: 298 Pruefungen gruen (Bewegung 34, Portfolio 19, Verwaltung 62,
CRYONOVA 53, Blickfang 13, System 5, Abmelden 16, Abbruch 42,
Angebot 54).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
Aufgefallen an einem Screenshot: Bei einer Kachel lag oben ein lila
Streifen, bei den anderen fehlte jede Farbe.
Die Ursache war meine eigene Aenderung von gerade eben. Der
Glanzstreifen kam ins ::before -- dort wohnt aber schon die farbige
Oberkante (.wd-karte--kappe), und zwar seit dem urspruenglichen Bau der
Seite.
Ein Element hat nur ZWEI Pseudoelemente, und beide waren belegt: ::after
traegt den Lichtkegel, ::before die Kante. Der Glanz hat sich das
::before genommen und die Kante damit still ueberschrieben.
Warum es nur teilweise auffiel: ".wd-karte--lila.wd-karte--kappe::before"
hat zwei Klassen und damit mehr Gewicht als mein
".wd-karte::before" -- die lila Farbe blieb also stehen, die blaue
verschwand. Deshalb sah es aus wie ein Zufall statt wie ein Fehler.
DIE LOESUNG
Glanzstreifen und Lichtkegel teilen sich jetzt das ::after -- als zwei
Hintergrundebenen desselben Pseudoelements. Das ::before ist wieder
frei fuer die Oberkante.
Beides funktioniert unveraendert: Der Glanz wandert weiterhin mit der
Neigung (er nimmt --wd-nx in seinen Winkel auf), der Lichtkegel
weiterhin mit dem Zeiger.
DIE PRUEFUNG DAZU
Ein neuer Abschnitt in pruef-bewegung.mjs misst alle acht Kacheln mit
Oberkante: 5 Punkte Hoehe, ganz oben sitzend, Farbe vorhanden -- und
ausdruecklich BLAUE UND LILA zusammen. Haette der Test nur eine Sorte
angesehen, waere genau dieser Fehler wieder durchgerutscht, denn die
lila Fassung war ja nie kaputt.
Dazu die Gegenprobe, dass der Glanz nicht einfach verlorengegangen ist:
Das ::after muss beide Verlaeufe tragen.
Geprueft: 296 Pruefungen gruen (Bewegung 32, Portfolio 19, Verwaltung 62,
CRYONOVA 53, Blickfang 13, System 5, Abmelden 16, Abbruch 42,
Angebot 54).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
Neigung, Glanzstreifen und Lichtkante lagen bisher nur im
Verwaltungsbereich. Sie stehen jetzt im Grundsystem und gelten damit
ueberall: Startseite, Leistungen, Ablauf, Portfolio, "Ueber mich",
Kundenportal.
Die Farbe kommt aus --wd-lumen. Jede Kachel bringt die ohnehin mit
(Token-Regel 02), der Verwaltungsbereich ueberschreibt sie mit der Farbe
des jeweiligen Bereichs. Dadurch braucht es keine einzige Sonderregel.
DREI FEHLER, DIE DIE REGRESSION GEFUNDEN HAT
1. Die Einblendung hat die Neigung geloescht.
".wd-bereit .wd-auf.wd-sichtbar" setzt "transform: none" und hat mit
drei Klassen die hoehere Gewichtung. Sichtbar war das nur auf Seiten,
deren Kacheln eine Einblendung tragen: Auf "ablauf" kippte die
Kachel, auf "leistungen" nicht -- und der Wert kam in beiden Faellen
korrekt an. Die Einblendung nutzt jetzt "translate".
Das ist zum dritten Mal dieselbe Falle nach Buehne und Kacheln im
Verwaltungsbereich. Merksatz: Wer "transform" animiert oder
zuruecksetzt, blockiert es fuer alles andere.
2. Die Perspektive hat die Buehne zerlegt.
"perspective" auf dem Abschnitt macht diesen zum Bezugsrahmen fuer
position:fixed in seinem Inneren -- genau wie "transform" oder
"filter". Die bildschirmfuellende Buehne im Verwaltungsbereich lag
danach nicht mehr am Fenster, sondern am Abschnitt: gemessen 472
statt 900 Punkte Hoehe.
Die Perspektive steckt jetzt als Funktion im transform der Kachel
selbst. Der gemeinsame Fluchtpunkt benachbarter Kacheln entfaellt
damit, was bei hoechstens fuenf Grad niemand sieht.
3. Kachel-Neigung und Bild-Parallaxe haben sich aufgeschaukelt.
Die kippende Kachel schiebt das Bild unter dem Zeiger weg, der landet
dadurch auf einem Nachbarelement, das Bild springt zurueck auf null --
und beim naechsten Zucken von vorne. Messbar war das als "an einer
Ecke sauber, an der anderen dauerhaft 0".
Klare Arbeitsteilung: Ein Bild INNERHALB einer Kachel bekommt nur den
Zoom, die Kachel kippt darum herum. Freistehende Bilder behalten ihre
eigene Gegenbewegung.
NEUER DURCHLAUF ueber alle Seiten (pruef-bewegung.mjs)
Weil die Effekte im Grundsystem liegen, reicht eine Pruefung auf einer
Seite nicht: Genau so ist Fehler 1 entstanden und waere unbemerkt
geblieben. Der Durchlauf geht sechs Seiten ab und prueft je Seite
Neigung, Winkel unter neun Grad, Zuruecksetzen beim Verlassen und
Skriptfehler.
Zwei Stolpersteine stecken darin dokumentiert: Die Startseite legt beim
Laden einen Vorhang ueber alles (wer zu frueh misst, trifft den Vorhang
statt der Kachel), und eine Portfolio-Kachel ist ueber 1400 Punkte hoch
-- ein fester Anteil ihrer Hoehe landet ausserhalb des Bildschirms.
Geprueft: 291 Pruefungen gruen (Bewegung 27, Portfolio 19, Verwaltung 62,
CRYONOVA 53, Blickfang 13, System 5, Abmelden 16, Abbruch 42,
Angebot 54).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>