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Rechtstexte in fuenf Sprachen
Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklaerung gibt es jetzt auf Deutsch, Schweizer Hochdeutsch, Englisch, Franzoesisch und Portugiesisch. 95 Textbloecke, rund 13.000 Zeichen je Sprache. DIE MASSGEBLICHKEITSKLAUSEL STEHT IN JEDER SPRACHE Nur die deutsche Fassung ist verbindlich; die Uebersetzung dient dem Verstaendnis. Ohne diesen Hinweis waere die Uebersetzung ein Risiko -- ein Kunde koennte sich auf die franzoesische Fassung berufen. Der Hinweis stand schon auf der Seite, aber selbst nur auf Deutsch: Genau die Leute, fuer die er gedacht ist, konnten ihn nicht lesen. WIDERRUFSBELEHRUNG UND MUSTERFORMULAR SIND AMTLICH Sie folgen dem Wortlaut aus Anhang I der Richtlinie 2011/83/EU in der jeweiligen Amtssprache -- nicht einer eigenen Uebersetzung. Der Gesetzgeber hat diese Saetze selbst formuliert; wer sie neu uebersetzt, verliert den Schutz der Musterbelehrung. Angepasst ist nur die Person: Die Muster sprechen von "wir/uns", hier schreibt ein Einzelunternehmer "ich/mir" -- diese Anpassung sieht das Muster ausdruecklich vor. SCHWEIZERDEUTSCH GIBT ES HIER BEWUSST NICHT Auf allen anderen Seiten spricht "de-CH" echten Dialekt. In Rechtstexten waere das unserioes -- es gibt keine Widerrufsbelehrung auf Mundart. Die Schweiz schreibt Hochdeutsch, nur ohne Eszett. Genau das erzeugt eine Zeile Code aus dem deutschen Text, statt 95 von Hand gepflegter Doppeleintraege, die beim naechsten Aendern auseinanderlaufen wuerden. DER FEHLER, DER FAST LIVE GEGANGEN WAERE Beim Aufbau wurden zwei Bloecke uebersprungen: eine reine Formularlinie und eine zweite "Fassung vom"-Zeile. Ab dort war jede Schluesselnummer um eins verschoben. Im Musterformular haette dadurch ueber jedem Feld die falsche Beschriftung gestanden -- "Datum" wo "Name" hingehoert. Und in fuenf Sprachen waere es niemandem aufgefallen, denn jede Sprache war ja vollstaendig gefuellt: Eine Vollstaendigkeitspruefung ist gegen diese Art Fehler wehrlos. Die Schluessel sind deshalb jetzt ueber den TEXT zugeordnet, nicht ueber eine laufende Nummer. Ein eigener Durchlauf vergleicht jeden deutschen Text im Woerterbuch mit dem an derselben Stelle im HTML. WAS DER NEUE DURCHLAUF SONST PRUEFT - Greift die Umschaltung in jeder der fuenf Sprachen, folgt das lang-Attribut, bleibt kein Textblock leer? - Gegenprobe, dass die Umschaltung ueberhaupt etwas tut: Englisch, Franzoesisch und Portugiesisch MUESSEN sich vom Deutschen unterscheiden. Ohne diese Probe waere ein Woerterbuch, das ueberall denselben deutschen Text zurueckgibt, gruen durchgelaufen. - Kein Eszett in der Schweizer Fassung, sonst wortgleich. - Die Massgeblichkeitsklausel nennt in jeder Sprache die deutsche Fassung. Geprueft: 1303 Pruefungen gruen (Browser 737, Server 566), i18n ohne Fehler, WCAG ohne Fundstellen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]> |
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Systemabnahme: fuenf Altlasten geschlossen
Vollstaendiger Durchlauf ueber alle Pruefungen. Dabei kamen fuenf Dinge ans Licht, die teils seit Wochen offen standen. 1. WCAG-KONTRAST -- der einzige Punkt, der echte Besucher betraf Die lila Schilder erreichten nur 4,08:1, verlangt sind 4,5:1 fuer normalen Text. 17 Fundstellen, alle dieselbe Ursache: Die Schrift nutzte den vollen Ton Aurora Violet. Gemessen wurde nicht geschaetzt: Untergrund rgb(38,41,81) aus dem echten Bild ausgelesen, Schrift 12,5 Punkte -- und fett zaehlt erst ab 18,5 Punkten als "grosser Text". Neu ist --wd-lila-hell (#C197FF, 6,02:1). Bewusst NICHT der knappste Wert: #B380FF haette mit 4,91:1 gereicht, aber dasselbe Schild steht auch ueber der Buehne im Verwaltungsbereich. Ein Ton, der nur an einer Stelle knapp besteht, faellt beim naechsten Hintergrund wieder durch. Dasselbe Muster wie --wd-blau-hell, das genau deshalb existiert. 2. GEHEIMNIS-TEST -- der Test war veraltet, nicht der Code Er verlangte ".env hat Vorrang", die Umsetzung macht das Gegenteil. Die Begruendung im Code ueberzeugt: Wer PayPal-Daten im Formular eintraegt, erwartet, dass sie gelten. Andernfalls koennte ein alter Wert in der .env sie stumm ueberstimmen -- und man sucht stundenlang. Der Test prueft jetzt die tatsaechliche Reihenfolge, dazu neu, dass ein gleichzeitig vorhandener Serverwert auch angezeigt wird. Ausserdem endete der Lauf trotz gruener Pruefungen mit einer Fehlermeldung: Unter Windows haelt eine offene SQLite-Datei eine Sperre, das Aufraeumen scheiterte mit EPERM. Auf Linux waere es durchgelaufen -- dasselbe Skript mit unterschiedlichem Ergebnis je Rechner. Jetzt wird erst geschlossen, dann geloescht, und das Aufraeumen kann den Lauf nicht mehr zum Scheitern bringen. 3. PORTAL-TEST -- ebenfalls veraltet Er suchte "1500,00" und schlug fehl, seit der Formatierer den Tausenderpunkt setzt. "1.500,00 EUR" ist die korrekte deutsche Schreibweise; gerade ab vier Stellen macht der Punkt eine Zahl auf einen Blick lesbar. 4. ZWEI SEITEN OHNE WOERTERBUCH -- eine Entscheidung, keine Luecke "diagnose" ist ein Betriebswerkzeug. "rechtliches" ist der heiklere Fall: Rechtstexte durch eine ungepruefte Uebersetzung zu schicken ist gefaehrlicher, als sie einsprachig zu lassen. Ein Fehler in einer Widerrufsbelehrung wirkt gegen den Verfasser. Die Pruefung meldete beides als "Datei fehlt" -- das las sich wie ein Versehen und stand deshalb dauerhaft in der Fehlerliste, ohne dass jemand etwas tat. Jetzt sind beide benannt und begruendet. 5. TAG-UNGLEICHGEWICHT -- eine Fehlmessung Die Pruefung zaehlte auch HTML-Schnipsel, die als Zeichenketten im JavaScript stehen. Dort steht ein oeffnendes <div> regelmaessig in einer anderen Zeichenkette als sein </div>, weil die Teile erst beim Zusammensetzen ein Ganzes ergeben. Gegengeprueft im Browser: geparster Baum einwandfrei, kein Skriptfehler, Verschachtelung unauffaellig. Es war nie ein Strukturfehler. Die Meldung stand aber monatelang als "2 Fehler" da und haette jede echte Meldung entwertet, die dazugekommen waere. STAND Browser 717 Pruefungen 0 offen Server 566 Pruefungen 0 offen i18n keine Fehler WCAG 0 Fundstellen (vorher 17) Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]> |
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CRYONOVA Schritt 3: Feldfokus, Blickfaenge, Testkorrekturen
Der Feldfokus zeigt jetzt den Ion-Rand und den weichen Schein, den das
Design-System auf Seite 15 verlangt. Er fehlte, weil der allgemeine
Tastaturring seinen dunklen Innenring darueberlegte: Dessen Selektor hat
Spezifitaet 0,3,0, die Feldregel nur 0,2,1 -- und Spezifitaet schlaegt
Reihenfolge, egal wie weit unten die Regel steht. Eingabefelder sind
jetzt vom Innenring ausgenommen; sie brauchen ihn nicht, weil sie selbst
eine dunkle Flaeche sind. Der Aqua-Umriss bleibt fuer alle erhalten.
Die zwei Blickfang-Motive stehen jetzt auch wirklich auf einer Seite:
das Wappen auf "Ueber mich", direkt nach dem Absatz ueber die Herkunft
des Namens, der Monolith auf "Portfolio" zwischen Einleitung und den
echten Projekten. Beide als Zierbild ausgezeichnet -- ihre Aussage steht
schon im Text daneben. Auf dem Handy laedt automatisch die kleine
Fassung.
Vier Fehler steckten in der Pruefung selbst, nicht im Stilblatt:
- Sie griff das erste "input" der Anfrageseite. Das sind aber sechs
optisch versteckte Auswahl-Radios, kein Textfeld.
- Sie mass ohne Fensterfokus. Ein Browser wendet :focus nur an, wenn das
Fenster selbst den Fokus hat -- das DOM meldet trotzdem brav
matches(":focus") === true, die Farbe bleibt die alte.
- Sie mass mitten im Uebergang, bevor die Animation stand.
- Und sie zaehlte Schattenebenen an "),", einem Muster, das in keinem
Schattenwert je vorkommt. Geprueft wird jetzt die Anforderung selbst:
Ion-Farbe und ein Weichzeichner ueber 0.
Geprueft: 334 Pruefungen gruen (CRYONOVA 53, Blickfang 13, Abmelden 16,
Angebot 54, Abbruch 42, System 5, Automatik 55, Angebote 56, Kette 40).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
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Typografie: Lesebreite begrenzt -- 105 zu breite Absaetze behoben
Gemessen ueber alle Seiten: 105 von 200 Textabsaetzen waren zu breit, der schlimmste mit 151 Zeichen pro Zeile. WARUM DAS ZAEHLT Beim Zeilensprung muss das Auge zurueck an den Zeilenanfang finden. Je laenger die Zeile, desto haeufiger landet es in der falschen -- man liest eine Zeile doppelt oder ueberspringt eine und merkt es erst zwei Saetze spaeter. Der Text ist dann nicht "schwer", er ist schlecht gesetzt. Bewaehrt sind 45 bis 75 Zeichen. Das ist der aelteste und bestbelegte Grundsatz der Typografie ueberhaupt -- jedes ordentlich gesetzte Buch haelt sich daran. Jetzt 68 Zeichen fuer Fliesstext, 60 fuer Kleingedrucktes. Die Einheit ist ch statt Pixel: Damit haengt die Breite an der SCHRIFTGROESSE. Kleingedrucktes bekommt automatisch einen schmaleren Block, grosse Schrift einen breiteren -- beide landen bei aehnlich vielen Zeichen. max-width macht nie etwas breiter. In schmalen Karten und Spalten aendert sich also nichts; die Regel greift nur dort, wo eine Zeile wirklich ueber das Lesbare hinauswaechst. Ergebnis: von 105 auf 0. DREI FEHLER BEIM EINBAU, ALLE VON DER MESSUNG GEFUNDEN 1. Zentrierter Text stand ploetzlich links. Eine Breitenbegrenzung zentriert den KASTEN nicht mit -- die Schrift war mittig, ihr Kasten klebte am linken Rand, mit 384 Pixeln Luft rechts und null links. Gefunden, weil die Pruefung den Abstand links mit dem rechts VERGLEICHT, statt nur zu zaehlen, ob zentriert ist. 2. Meine erste Regel deckte nur den Fall ab, dass das ELTERNELEMENT zentriert -- nicht den, dass der Absatz es selbst tut. 3. Und dann blieb einer uebrig, bei dem beides stimmte. Ursache: ein Inline-Stil "margin:1.2rem 0 0". Die Kurzschreibweise setzt links und rechts hart auf 0 und schlaegt jede Stilvorlage. 11 solche Stellen ueber fuenf Seiten auf margin-top umgestellt -- gemeint war ohnehin immer nur der Abstand nach oben. Ausnahmen bewusst gesetzt: Nachrichtenblasen tragen ihre Breite schon selbst, Tabellenzellen und Beschreibungslisten richten sich nach ihrer Spalte, die Fusszeile ist mehrspaltig und ohnehin schmal. ALLES GRUEN: Gestaltung 0 Befunde, Designsystem 5, Verwaltung 69, Portal 32, Widerruf 58, Anfragedetail 20. Versionsstempel und Cache auf v18. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]> |
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Designsystem: eine Quelle je Farbe, Radien auf eine Skala
Diese Runde ging eine Ebene tiefer als "sieht es gut aus": Ist das
System, aus dem das Aussehen entsteht, ueberhaupt eines?
DIE MESSUNG VORWEG
Markenfarben ausgeschrieben im Quelltext: 155 Stellen
davon Blau 74, Gold 33, Lila 22, Gruen 16, Rot 10
verschiedene Eckenradien: 12
darunter 5px, 7px, 9px, 11px
Die Farben gab es laengst als Variablen. Sie standen trotzdem ueberall
ausgeschrieben da, weil halbdurchsichtige Toene -- Raender, Leuchten,
sanfte Flaechen -- einen Alphawert brauchen, und das mit einer fertigen
Farbvariablen nicht geht: rgba(127, 208, 232, .16).
Die Folge waere beim ersten Farbwechsel sichtbar geworden: Man findet
150 Stellen, uebersieht fuenf, und die Seite hat danach zwei Blautoene,
die sich um eine Nuance unterscheiden. Genau das ist der Unterschied
zwischen einer gewachsenen und einer gestalteten Oberflaeche.
WAS GEAENDERT WURDE
Kanalvariablen (--wd-blau-rgb: 127 208 232) neben den fertigen Farben.
Damit schreibt man rgb(var(--wd-blau-rgb) / .16), und eine Aenderung
wirkt ueberall. 164 Stellen umgestellt, verteilt ueber CSS und neun
Seiten.
Auch die abgeleiteten Farben zeigen jetzt auf die Kanaele statt eigene
Werte zu fuehren -- und die vier Prozessfarben (--wd-p1 bis p4) sind
keine eigenen Farben mehr, sondern Rollen: --wd-p1: var(--wd-blau).
Sonst haette man vier weitere Stellen, die beim naechsten Farbwechsel
stillschweigend zurueckbleiben.
Ergebnis: Jede Markenfarbe hat genau EINE Quelle. Ausgeschriebene
Markenfarben im Quelltext: 0.
Radien auf vier Stufen plus Pillenform: 6 / 10 / 14 / 20 / 999. Kein
Wert wurde um mehr als 2px verschoben, optisch aendert sich also nichts
Spuerbares -- 12 verschiedene Werte sind auf 3 tatsaechlich verwendete
zusammengeschmolzen. Zwischenwerte wie 7px oder 11px entstehen nicht aus
Absicht, sondern weil man beim Bauen einer neuen Kachel nicht nachschaut,
was nebenan schon gilt.
DER BEWEIS, DASS ES EIN SYSTEM IST
Neue Pruefung pruef-system.mjs. Sie behauptet nicht, sie STELLT UM: Die
Markenfarbe wird von Babyblau auf kraeftiges Orange gesetzt und dann
nachgezaehlt, ob irgendwo der alte Ton stehen bleibt.
658 von 1975 sichtbaren Elementen tragen die Markenfarbe
0 bleiben nach der Umstellung beim alten Ton
Prozessfarben folgen nachweislich mit
Radien: 3 Stufen
UND DIE WICHTIGSTE ERKENNTNIS -- ueber das Messen selbst
Der erste Anlauf meldete 110 haengengebliebene Elemente, alle in Kopf-
und Fusszeile. Die naheliegende Erklaerung waere gewesen: "da steht die
Farbe noch ausgeschrieben". Sie war falsch.
Nachgewiesen ueber die DevTools-Schnittstelle: Auf diese Elemente wirkt
die Regel ".wd a:not(.wd-btn) -> var(--wd-blau)", und --wd-blau
resolviert an genau dieser Stelle korrekt zum neuen Orange. Trotzdem
blieb die berechnete Textfarbe alt -- auch nach erzwungener
Neuberechnung.
Der Unterschied: Kopf- und Fusszeile werden von wd-core.js per innerHTML
eingefuegt. Chromium erneuert solche Teilbaeume nicht zuverlaessig, wenn
man eine Variable NACHTRAEGLICH umstellt. Laedt man dieselbe Seite mit
bereits geaenderter Variable, sind sie orange -- gegengeprueft mit einem
Minimalbeispiel, in dem derselbe Mechanismus einwandfrei funktioniert.
Das Pruefverfahren wurde deshalb umgestellt: Die Variable wird VOR dem
Laden ueberschrieben. Das entspricht genau dem, was eine Aenderung in der
CSS-Datei bewirkt -- also dem Fall, um den es wirklich geht.
Haette ich der ersten Messung geglaubt, haette ich 110 einwandfreie
Stellen "repariert" und dabei das gerade aufgebaute System wieder
zerlegt. Es ist der siebte Fehlalarm in eigener Messtechnik innerhalb
von zwei Runden -- und der subtilste.
ALLE PRUEFUNGEN GRUEN: Gestaltung 0 Befunde (13 Seiten x 5 Sprachen
gegen WCAG 2.2 AA), Anfragedetail 20, Verwaltung 69, Portal 32,
Widerruf 58, Textkodierung 55 Kombinationen, Designsystem 5.
Versionsstempel und Cache-Name auf v9.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
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Gestaltung: WCAG-Messung ueber alle Seiten, alle Befunde behoben
"Sieht gut aus" ist Geschmack und laesst sich nicht pruefen. Handwerkliche
Qualitaet laesst sich pruefen -- und bei einer WEBDESIGN-Seite ist sie
zugleich das Verkaufsargument: Wer selbst schludert, kann schlecht
Sorgfalt verkaufen.
Neues Werkzeug pruef-design.mjs misst 13 Seiten x 5 Sprachen auf
Handy-Breite gegen WCAG 2.2 AA -- denselben Standard, auf den auch das
Barrierefreiheitsstaerkungsgesetz verweist. Der Browser rechnet, es wird
nichts geschaetzt.
ERGEBNIS: 0 Befunde. Kontrast, Klickflaechen, Tastaturfokus,
Ueberschriftenstruktur, Bildalternativen, Feldbeschriftungen,
lang-Attribut, Schriftgroessen.
ECHTE BEFUNDE, DIE BEHOBEN WURDEN
1. 23 Schriftgroessen unter 12px (bis hinunter zu 10,9px), verteilt ueber
CSS und sieben Seiten. Betroffen waren durchweg gesperrte
Grossbuchstaben-Beschriftungen -- also genau die Textsorte, die klein
ohnehin am schlechtesten lesbar ist. Alle auf mindestens 12px, die
gesperrten auf 12,8px. Das ist zugleich die Dauervorgabe
"augenschonend" ernst genommen.
2. Ueberschriftensprung h2 -> h4 in der Fusszeile, auf ALLEN 13 Seiten in
allen 5 Sprachen (42 Stellen). Wer sich mit einem Screenreader durch
die Ueberschriften bewegt, hoert dadurch eine Gliederung, die es nicht
gibt, und vermutet uebersprungene Abschnitte. Jetzt h2 mit
Gestaltungsklasse: Die Ebene sagt etwas ueber die STRUKTUR, die
Groesse ueber die GEWICHTUNG -- zwei verschiedene Dinge.
3. code-Auszeichnung auf der Rechtsseite rutschte durch relative
Groessenangabe auf 11,2px. Jetzt mit Untergrenze abgesichert.
SECHS FEHLALARME IM WERKZEUG -- ALLE GEFUNDEN UND BESEITIGT
Der erste Lauf meldete 302 Fundstellen. Fast alle waren falsch. Haette
ich sie "repariert", haette ich funktionierende Gestaltung zerstoert.
Jeder Fehlalarm hatte eine eigene, nicht offensichtliche Ursache:
* Farbverlaeufe: getComputedStyle().backgroundColor liefert bei einer
reinen Verlaufsflaeche "rgba(0,0,0,0)". Die Suche lief an der hellen
Knopfflaeche VORBEI bis zum dunklen Seitengrund und verglich dunkle
Schrift mit dunklem Grund -- Ergebnis 1:1 fuer 60 einwandfreie
Knoepfe. Jetzt werden die Farbstopps ausgelesen und der
unguenstigste Fall gerechnet.
* MEHRERE Hintergrundebenen: Die Karten nutzen den bekannten Kniff
"Flaeche padding-box, Rahmenverlauf border-box". Der helle
Rahmenverlauf ist im Textbereich gar nicht sichtbar. Alle Ebenen
zusammenzurechnen ergab 820 Meldungen mit Werten wie "3,45:1" fuer
Text, der in Wahrheit ueber 7:1 liegt. CSS malt die ERSTE Ebene oben
-- nur die zaehlt. Das Trennen an Kommas muss dabei die Kommas
INNERHALB der Verlaufsklammern respektieren.
* Verlaufsschrift (background-clip:text): Dort ist die Schriftfarbe
durchsichtig und der Verlauf IST der Text. Farbe gegen Hintergrund zu
vergleichen ergibt zwangslaeufig 1:1.
* Verlaufsstopps mit wenig Deckkraft (9 % und 4 % Gold in den
Hinweiskaesten) wurden verworfen statt auf den Untergrund gerechnet.
Uebrig blieb "nicht messbar" fuer 72 Textstellen. Ein Pruefwerkzeug,
das bei allem passt, prueft nichts.
* Laufende Ueberblendungen: getComputedStyle liefert waehrend einer
Ueberblendung den ZWISCHENWERT. Nach blur() verblasst der Fokusring
ueber 0,16 s -- misst man sofort, sieht man ihn noch, und "vorher"
ist identisch mit "nachher". Das Codefeld der Verwaltung wurde
dadurch als "ohne sichtbaren Fokus" gemeldet. Nachgewiesen mit
el.matches(":focus") === false bei gleichzeitig sichtbarem Schatten.
Loesung: Ueberblendungen fuer die Messung abschalten.
* Ausgeblendete Abschnitte: Eine Ueberschrift in einem versteckten
Bereich hat selbst weiterhin display:block. Im Portal wurden dadurch
drei h1 gezaehlt, obwohl immer nur eine sichtbar ist. Jetzt
getClientRects().
Dazu zwei bekannte Muster, die das Werkzeug jetzt kennt: der Sprunglink
(absichtlich aus dem Bild geschoben) und die winzigen Auswahlfelder
hinter den Kacheln (die Kachel IST die Klickflaeche).
ALLE UEBRIGEN PRUEFUNGEN WEITERHIN GRUEN nach den Aenderungen:
Anfragedetail 20, Verwaltung 69, Portal 32, Widerruf 58, Textkodierung
55 Seiten-Sprach-Kombinationen.
Versionsstempel und Cache-Name auf v8.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
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