Der Sprung 4 auf 5 entfernt Methoden, aendert die Pfadsyntax
grundlegend (path-to-regexp 8) und stellt Standardwerte um. Vieles
davon faellt nicht beim Start auf, sondern erst, wenn eine bestimmte
Adresse aufgerufen wird -- also im Betrieb, bei einem Kunden. Deshalb
zuerst pruefen statt installieren.
ZWEI PRUEFUNGEN, DIE SICH ERGAENZEN
pruef-express5.mjs durchsucht 89 Dateien nach den Bruchstellen aus dem
offiziellen Migrationsleitfaden: entfernte Aufrufe (res.send(zahl),
req.param, app.del, res.sendfile), die UMGEDREHTE Reihenfolge bei
res.redirect, geaenderte Pfadsyntax ("/*" ohne Namen, ":a?"),
schreibgeschuetztes req.query, entfernte static-Optionen.
server/test-express5.mjs startet einen echten Server mit genau unserem
Aufbau: Middleware-Kette mit eigenen Kopfzeilen, cookieParser,
express.json, eine umleitende Schranke, express.static, ein Router mit
Parameter, 404- und Fehlerbehandlung.
ERGEBNIS
15 von 15 Kategorien unbedenklich, 10 von 10 Laufpruefungen bestanden
gegen express 5.2.1. Der Umstieg waere ohne Codeaenderung moeglich.
Ein Fehlalarm lag dabei im Pruefer selbst: Er meldete drei
req.body-Zugriffe als ungesichert, die in Wahrheit innerhalb eines
"if (typeof req.body?.feld === 'boolean')" stehen -- der Rueckblick war
mit 60 Zeichen zu kurz fuer den Block. Ein Pruefer, der abgesicherte
Stellen anmahnt, kostet die Zeit, die er sparen soll, und beim
naechsten Mal glaubt man ihm auch die echten Funde nicht mehr.
NICHT UMGESTELLT
Bewusst. Der Bestand ist sicherheitstechnisch sauber (npm audit: 0),
express 4.22.2 wird weiter gepflegt, und der Nutzen waere gering
gegenueber dem Risiko, zwei laufende Dienste anzufassen. Die Vorarbeit
liegt vor -- wenn umgestellt wird, dann als eigener Vorgang mit
anschliessendem Live-Test, nicht nebenbei.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>