Die Blase hört auf, eine Farbfläche zu sein -- der Chat sieht anders aus

Filipe: „es hat sich nichts verändert quasi … auch die kachel das
aussehen. die blasen. die schriften. alles soll anders und geiler
aussehen, moderner und spezieller."

ER HATTE RECHT, UND ICH WEISS JETZT WARUM. Der erste Anlauf hat
poliert statt umgebaut -- weil ich die FARBE der Blase für unantastbar
gehalten habe. Genau sie war das Problem: Zwei Drittel jeder Nachricht
waren eine deckende, kräftige Fläche, und darauf kämpfte alles andere
um Aufmerksamkeit. Jede Feinheit, die man darauf legt, verschwindet.

DIE BLASE IST JETZT DUNKLES GLAS -- für jeden dieselbe. Die persönliche
Farbe ist vollständig erhalten, sie sitzt nur woanders:
  * als leuchtende KANTE an der Sprechseite (links beim Gegenüber,
    rechts bei einem selbst),
  * im NAMEN, aufgehellt, damit auch ein dunkler Ton trägt,
  * als Hauch im oberen Verlauf und als Schein unter der Blase.
Man erkennt die Person weiterhin an der Farbe -- und der Text steht
endlich auf einem ruhigen Grund.

DAZU: Die Fußzeile bekommt eine Kante in der Farbe und wird zur
Beschriftung (Versalien, gesperrt, gedämpft); die Uhrzeit trennt sich
von den fünf Handgriffen; die Blase wird schmaler (66 % / 62 Zeichen --
darüber verliert man beim Zeilenwechsel die nächste Zeile); der Text
bekommt Durchschuss, weil helle Schrift auf dunklem Grund optisch
ausstrahlt; das Zeichen neben der Blase spricht dieselbe Sprache wie
die Liste; die offene Gesprächszeile bekommt dieselbe Kante wie die
Blasen.

WAS DAS FÜR DIE MESSUNGEN HEISST -- und das ist der wichtigere Teil:

pruef-chatkachel und pruef-chat-neu haben bis heute gerechnet „Schrift
X auf Kachelfarbe Y". Das gibt es nicht mehr. Die eine wäre GRÜN
geblieben und hätte nichts mehr über den Bildschirm gesagt (die
gefährlichste Sorte, in diesem Haus schon dreimal vorgekommen), die
andere wurde sofort rot. Beide sind mitgezogen:

  * Die feste Schrift wird gegen den festen Blasengrund gemessen --
    und zwar im SCHLIMMSTEN Fall: Die Blase ist zu 92 % deckend,
    dahinter liegt ein Foto, gerechnet wird mit Weiss dahinter.
    Gemessen 14,2:1 (nötig 7) und 7,9:1 (nötig 4,5).
  * NEU: Jede der 13 Kacheln UND alle 360 Töne des Farbrings müssen
    als NAME auf diesem Grund lesbar sein. Das ist die Stelle, an der
    es heute kippen kann.
  * Beides liest `--blasengrund` und `--namen-anteil` aus chat.css
    statt sie abzuschreiben. Wer dort etwas ändert, ändert die
    Prüfung mit.

UND SIE HAT SOFORT ETWAS GEFUNDEN: Mit 58 % Aufhellung schaffte der Ton
„Ziegel" als Name nur 4,31:1 -- unter den nötigen 4,5. Auf dem
Bildschirm sah er gut aus, weil hinter der Blase gerade nichts Helles
lag. Jetzt 50 % und 5,20:1. Dazu eine Gegenprobe, die beweist, dass das
Aufhellen keine Zierde ist (ohne sie: 2,05:1).

DREI EIGENE FEHLER, ALLE VON PRÜFUNGEN GEMELDET
  * 0,66 rem für die Fußzeile = 10,56 px, drei Stellen unter der
    Hausgrenze von 11,5 px. Jetzt 0,72 rem; leise wirkt sie durch
    Versalien und Deckung, nicht durch Kleinheit.
  * Auf dem Handy brach die Fußzeile in drei Zeilen -- schuld war meine
    eigene Regel `margin-right: auto` an der Uhrzeit, die am Rechner
    richtig ist. Dort jetzt Kleinbuchstaben und kein Schub.
  * Der Handy-Block stand MITTEN in der Datei. Eine Medienabfrage
    erhöht die Spezifität nicht -- jede spätere Basisregel gewann
    gegen ihn, und er wirkte halb. Er steht jetzt am Ende.

GEPRÜFT: chatkachel, chat-optik, chat-ausbau, chat, chat-neu,
chat-kanaele, css-klassen, lesbarkeit, tippziele — alle 0 Fehler.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
This commit is contained in:
2026-09-25 01:42:19 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent bfae4447cd
commit d47ccf0d5f
45 changed files with 1113 additions and 686 deletions
+109 -1
View File
@@ -118,8 +118,78 @@ const BLASEN_SCHRIFT = [
Schwellen wirklich schafft. Die Funktion darf im Notfall auch das
schlechtere Paar zurückgeben (sie MUSS etwas liefern) -- genau dann
schlägt diese Zeile an, und das ist ihr Zweck. */
/* =====================================================================
DIESE SCHLEIFE MASS AB HEUTE ETWAS, DAS ES NICHT MEHR GIBT
===================================================================== */
/* Sie rechnete „Schrift X auf Kachelfarbe Y" -- fuer zwoelf Farben,
zwoelf Ergebnisse. Das war genau richtig, solange der Text AUF der
Kachel stand.
Seit dem 25.09.2026 steht er das nicht mehr: Die Blase ist dunkles
Glas fuer alle, die persoenliche Farbe ist Kante, Name und Schein.
Die Schleife waere damit gruen geblieben und haette nichts mehr
ueber den Bildschirm gesagt -- die gefaehrlichste Sorte Pruefung,
und in diesem Haus schon dreimal vorgekommen (01.09.2026).
SIE PRUEFT JETZT DREI DINGE STATT EINES, und jedes kann scheitern:
1. Die feste Schrift auf dem festen Grund -- und zwar im
SCHLIMMSTEN Fall. Die Blase ist durchscheinend (92 %), dahinter
liegt ein Foto. Gerechnet wird mit Weiss dahinter; heller geht
es nicht.
2. JEDE der zwoelf Farben als NAME auf diesem Grund. Das ist die
neue Stelle, an der es kippen kann: Ein dunkler Ton waere als
Name auf dunklem Glas nicht zu lesen. Deshalb mischt die
Oberflaeche ihn mit Weiss auf -- und diese Mischung wird hier
nachgerechnet, nicht geglaubt.
3. Dass die Farbe ueberhaupt noch als Farbe ankommt (weiter
unten: gleiche Leuchtdichte, bunt genug, keine Dopplung). Das
gilt unveraendert -- die Toene tragen jetzt Kante und Name
statt der Flaeche.
ALLE WERTE WERDEN AUS chat.css GELESEN, keiner abgeschrieben:
`--blasengrund`, `--blase-text`, `--blase-leise`. Wer dort etwas
aendert, aendert damit diese Pruefung mit. */
/** Zwei Farben mischen, wie `color-mix(in srgb, a p%, b)` es tut. */
const mischen = (a, b, teilA) => {
const z = (h) => { const s = h.replace("#", "");
return [0, 2, 4].map((i) => parseInt(s.slice(i, i + 2), 16)); };
const [ar, ag, ab] = z(a), [br, bg, bb] = z(b);
const m = (x, y) => Math.round(x * teilA + y * (1 - teilA));
return "#" + [m(ar, br), m(ag, bg), m(ab, bb)]
.map((v) => v.toString(16).padStart(2, "0")).join("");
};
/* Auch das Mischverhaeltnis wird GELESEN und nicht abgeschrieben.
Beim ersten Anlauf stand hier 0.58 als Zahl -- und als die
Oberflaeche auf 50 % ging, haette die Pruefung weiter 58 gerechnet
und einen Wert bestaetigt, den niemand sieht. Genau die zweite
Wahrheit, gegen die diese Datei gebaut ist. */
const anteilAusCss = (() => {
const m = chatCss.match(/--namen-anteil:\s*([0-9.]+)%\s*;/);
return m ? Number(m[1]) / 100 : null;
})();
if (anteilAusCss === null) {
console.error("ABBRUCH: --namen-anteil steht nicht in chat.css. "
+ "Ohne ihn kann diese Pruefung die Namensfarbe nicht nachrechnen.");
process.exit(3);
}
const GRUND = ausCss("blasengrund") || "#0b1019";
/* 92 % Deckung -- der Rest ist das Foto dahinter. Weiss ist der
schlimmste Fall, den es dort geben kann. */
const GRUND_SCHLIMM = mischen(GRUND, "#ffffff", 0.92);
for (const [feld, wo, noetig] of [["text", ".chat-nachricht__text", 7],
["leise", ".chat-nachricht__fuss", 4.5]]) {
const schrift = ausCss("blase-" + (feld === "text" ? "text" : "leise"));
const c1 = schrift ? kontrast(schrift, GRUND) : 0;
const c2 = schrift ? kontrast(schrift, GRUND_SCHLIMM) : 0;
ok(!!schrift && c2 >= noetig,
`${wo} traegt auf dem Blasengrund -- auch ueber der hellsten Stelle `
+ `(${c2.toFixed(2)}:1 im schlimmsten Fall, ${c1.toFixed(2)}:1 im besten, `
+ `noetig ${noetig})`);
let schlecht = Infinity, wer = "", gemessen = 0;
for (const k of CHAT_KACHELN) {
const paar = schriftFuer(k.farbe);
@@ -131,11 +201,49 @@ for (const [feld, wo, noetig] of [["text", ".chat-nachricht__text", 7],
/* Die ANZAHL gehört in die Bedingung. Wäre CHAT_KACHELN je leer,
bliebe `schlecht` auf Infinity und die Zeile wäre grün, ohne einen
einzigen Ton angesehen zu haben. */
/* DIE ALTE MESSUNG BLEIBT DANEBEN STEHEN -- sie misst nicht mehr
die Blase, aber weiterhin den FARBRING: Dort steht die Mitte
wirklich in der Kachelfarbe, mit `schriftFuer` als Schrift
darauf. Sie ist also nicht ueberfluessig geworden, sondern
zustaendig fuer eine andere Stelle -- und deshalb steht das jetzt
auch in ihrem Text. */
ok(gemessen === CHAT_KACHELN.length && gemessen >= 8 && schlecht >= noetig,
`${wo} trägt auf allen ${gemessen} Tönen `
`die Ringmitte trägt auf allen ${gemessen} Tönen `
+ `(schlechtester ${wer}: ${schlecht.toFixed(2)}:1, nötig ${noetig})`);
}
/* ==== UND DER NAME? (25.09.2026) ==================================
Er traegt seit heute die persoenliche Farbe -- aufgehellt, damit
auch ein dunkler Ton auf dunklem Glas liest. Die Mischung steht in
chat.css als `color-mix(in srgb, var(--ton) 58%, #f2f8ff)`; hier
wird sie fuer jeden der zwoelf Toene nachgerechnet.
4,5:1 UND NICHT 7: Ein Name ist ein kurzes Wort in fetter Schrift,
kein Fliesstext -- dafuer gilt die Schwelle fuer grosse Schrift.
Er steht ausserdem nie allein: Dieselbe Farbe sitzt daneben als
Kante. */
{
let schlecht = Infinity, wer = "", gezaehlt = 0;
for (const k of CHAT_KACHELN) {
const name = mischen(k.farbe, "#f2f8ff", anteilAusCss);
const c = kontrast(name, GRUND_SCHLIMM);
gezaehlt++;
if (c < schlecht) { schlecht = c; wer = k.name; }
}
ok(gezaehlt === CHAT_KACHELN.length && gezaehlt >= 8 && schlecht >= 4.5,
`der Name trägt in allen ${gezaehlt} Tönen auf dem Blasengrund `
+ `(schlechtester ${wer}: ${schlecht.toFixed(2)}:1, nötig 4.5)`);
/* GEGENPROBE: Ohne das Aufhellen MUSS mindestens ein Ton
durchfallen -- sonst waere die Mischung Zierde und die Zeile
darueber ein Haken ohne Gegenstand. */
const rohSchlecht = Math.min(...CHAT_KACHELN.map(
(k) => kontrast(k.farbe, GRUND_SCHLIMM)));
ok(rohSchlecht < 4.5,
`und ohne das Aufhellen fiele mindestens einer durch `
+ `(${rohSchlecht.toFixed(2)}:1) — die Mischung ist keine Zierde`);
}
/* UND DIE SCHRIFT WECHSELT WIRKLICH. Ohne diese Zeile wäre nicht
bewiesen, dass `schriftFuer` mehr tut, als immer dasselbe Paar
zurückzugeben -- dann wäre die Schleife oben nur die alte Prüfung