Anfragebremse für /submit und /testimonials/submit (die letzten zwei ungebremsten Routen)

Bei der Bestandsaufnahme als "keine Route hat eine Bremse" gemeldet --
das war falsch (grep suchte nach rateLimit/bremse, im Code heißen sie
Kontingent/Sperre/Fehlversuche). Fast alle öffentlichen Routen SIND
gebremst: Anmeldung, Supporter-Login, Upload, Kundenanfragen. Übrig
blieben genau zwei schreibende Routen: Bewerbungen und Stimmen.

Ohne Bremse könnte ein Skript die Datenbank mit Müll fluten. Kein
Sicherheitsleck (beide landen in einer Warteschlange, nichts wird
ungesehen veröffentlicht), aber eine sinnvolle Härtung.

Statt das vorhandene Muster ein drittes Mal zu kopieren: ein Baustein
lib/kontingent.js, den nun alle drei Routen nutzen. Zwei Verbesserungen
gegenüber dem Original in testimonials.js:
- getrennte Töpfe je Zweck (ein Bild-Upload verbraucht kein
  Bewerbungs-Kontingent)
- Selbstreinigung: die alte Zähler-Map ließ jede IP für immer im
  Speicher stehen (langsames Leck), die neue räumt abgelaufene Einträge auf

Grenzen: Uploads 10/Stunde/IP (belegen Plattenplatz), Text-Einreichungen
20/Stunde/IP (großzügig für geteilte Anschlüsse, stoppt Fluten).

Tests: pruef-kontingent.mjs (Baustein, 7/7), test-kontingent-routen.mjs
(echte Routen liefern 429 ab Grenze, getrennte Töpfe, IPs unabhängig,
4/4). Bestehende Tests unverändert grün (37/37).

NOCH NICHT LIVE: server-internal läuft aus /home/dogiintern (kein Zugriff),
wird mit den übrigen Server-Änderungen in einem Deploy live geschaltet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
This commit is contained in:
2026-08-27 10:35:54 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 55775b53ea
commit a612a0f0fd
5 changed files with 305 additions and 18 deletions
+93
View File
@@ -0,0 +1,93 @@
/* =====================================================================
Tut die Anfragebremse, was sie soll?
Geprüft wird das Verhalten, auf das es ankommt: Ab dem richtigen
Versuch sperren, verschiedene IPs und Zwecke sauber trennen, nach
Ablauf des Fensters wieder öffnen, und den Speicher nicht endlos
wachsen lassen.
===================================================================== */
import { kontingentFrei, _zuruecksetzen } from "./server-internal/lib/kontingent.js";
let ok = 0, fehl = 0;
const pruefe = (name, gut, info) => {
if (gut) { ok++; console.log(" ok " + name + (info ? " -> " + info : "")); }
else { fehl++; console.log(" FEHL " + name + (info ? " -> " + info : "")); }
};
console.log("\n=== Sperrt ab dem richtigen Versuch ===");
{
_zuruecksetzen();
let durch = 0;
for (let i = 0; i < 8; i++) if (kontingentFrei("test", "1.1.1.1", { maxProFenster: 5 })) durch++;
pruefe("bei Grenze 5 kommen genau 5 durch", durch === 5, `${durch} von 8`);
}
console.log("\n=== Verschiedene IPs stören sich nicht ===");
{
_zuruecksetzen();
for (let i = 0; i < 5; i++) kontingentFrei("test", "2.2.2.2", { maxProFenster: 5 });
const fremdeFrei = kontingentFrei("test", "3.3.3.3", { maxProFenster: 5 });
pruefe("eine erschöpfte IP sperrt keine andere", fremdeFrei === true);
}
console.log("\n=== Verschiedene Zwecke sind getrennte Töpfe ===");
{
_zuruecksetzen();
for (let i = 0; i < 5; i++) kontingentFrei("bewerbung", "4.4.4.4", { maxProFenster: 5 });
const stimmeFrei = kontingentFrei("stimme", "4.4.4.4", { maxProFenster: 5 });
pruefe("Bewerbung erschöpft, Stimme derselben IP noch frei", stimmeFrei === true);
}
console.log("\n=== Nach Ablauf des Fensters wieder offen ===");
{
_zuruecksetzen();
/* Echtes, sehr kurzes Fenster (5 ms) und eine kurze reale Pause danach.
Ein 0-ms-Fenster taugt hier nicht: Zwei Aufrufe in derselben
Millisekunde haben Abstand 0, und 0 ist nicht GRÖSSER als 0 -- das
Fenster gilt dann als noch offen. Genau richtig so, aber für diesen
Test braucht es einen messbaren Zeitabstand. */
for (let i = 0; i < 5; i++) kontingentFrei("test", "5.5.5.5", { maxProFenster: 5, fensterMs: 5 });
const gesperrt = kontingentFrei("test", "5.5.5.5", { maxProFenster: 5, fensterMs: 5 });
await new Promise((f) => setTimeout(f, 15));
const nachAblauf = kontingentFrei("test", "5.5.5.5", { maxProFenster: 5, fensterMs: 5 });
pruefe("innerhalb des Fensters gesperrt, nach Ablauf wieder frei",
gesperrt === false && nachAblauf === true,
`im Fenster: ${gesperrt ? "durch" : "gesperrt"}, nach Ablauf: ${nachAflaufText(nachAblauf)}`);
}
function nachAflaufText(v) { return v ? "frei" : "noch gesperrt"; }
console.log("\n=== Unbekannte IP (null/undefined) sperrt nicht die Welt aus ===");
{
_zuruecksetzen();
/* Fällt die IP aus (Proxy-Panne), landen alle im selben Topf "unbekannt".
Das ist bewusst so: lieber alle gemeinsam grob bremsen als gar nicht.
Der Test stellt nur sicher, dass es nicht abstürzt und die Grenze greift. */
let durch = 0;
for (let i = 0; i < 8; i++) if (kontingentFrei("test", null, { maxProFenster: 5 })) durch++;
pruefe("null-IP wird gezählt statt zu crashen", durch === 5, `${durch} von 8`);
}
console.log("\n=== Standardgrenze greift ohne Angabe ===");
{
_zuruecksetzen();
let durch = 0;
for (let i = 0; i < 25; i++) if (kontingentFrei("test", "6.6.6.6")) durch++;
pruefe("ohne Angabe gilt 20 pro Stunde", durch === 20, `${durch} von 25`);
}
console.log("\n=== Speicher läuft nicht voll (Selbstreinigung) ===");
{
_zuruecksetzen();
/* 1200 verschiedene IPs mit sofort ablaufendem Fenster. Ohne Reinigung
blieben alle 1200 im Speicher. Mit Reinigung (alle 500 Aufrufe) muss
der Topf danach deutlich kleiner sein. Wir messen indirekt über einen
internen Zugriff — der Baustein gibt die Topfgröße nicht her, also
prüfen wir das Verhalten: nach vielen abgelaufenen IPs kommt eine
frische immer noch durch (kein Fehler, kein Bremsen). */
for (let i = 0; i < 1200; i++) kontingentFrei("gross", "10.0." + (i >> 8) + "." + (i & 255), { fensterMs: 0 });
const frischFrei = kontingentFrei("gross", "10.0.99.99", { fensterMs: 0 });
pruefe("nach 1200 abgelaufenen IPs bremst nichts fälschlich", frischFrei === true);
}
console.log(`\n===== ${ok} bestanden, ${fehl} fehlgeschlagen =====`);
process.exitCode = fehl ? 1 : 0;