Support: Babyblau mit Lila, und der Melder bekommt seine Knoepfe wirklich

Nachtrag zu cebdd88e. Ein Bildschirmfoto der fertigen Seite hat drei
Dinge gezeigt, die keine Pruefung sehen konnte.

1. DIE KACHEL WAR IMMER NOCH ORANGE.

   Filipe: "die hauptfarbe der kachel soll auch babyblau sein mit bissl
   lila." Die Seite trug zwar `--akzent: #a8d8ff`, aber der Kopf faerbt
   sich ueber `--ton` -- und der stand am body auf Ton 44, dem Orange
   vom 24.09. Die Variable war gesetzt und wirkungslos.

   Ton 44 ist jetzt #a8d8ff. WEIL DIE FARBE DIESMAL AUS EINEM WUNSCH
   kam und nicht aus einer Rechnung, wurde sie nachgemessen:

     Kontrast gegen den dunklen Grund   12,46:1   (Hausgrenze 4,5)
     Abstand zur naechsten Kachelfarbe  0,1125    (Ton 15)
     Engstes Paar im Haus ohnehin       0,0154
     -> 7,3-fach weiter weg als das schwaechste Glied

   Babyblau haelt die Buntheitsgrenze (0,12) NICHT und kann sie nicht
   halten -- das liegt am Wort. Nachgemessen mit einer Suche ueber den
   ganzen Blaubereich: Es gibt KEINE Farbe, die gleichzeitig babyblau
   aussieht, Buntheit >= 0,12 und Abstand >= 0,09 schafft; der beste
   Kandidat kommt auf 0,075 Abstand. Der Blaubereich ist von sechs
   Toenen besetzt.

   DIE GRENZE WURDE DESHALB NICHT GESENKT, sondern BENANNT ausgenommen
   (`blassErlaubt` in pruef-kachelfarben). Eine gesenkte Grenze gaelte
   fuer alle 45 Toene; eine benannte gilt fuer eine und steht mit
   ihrem Grund da. Und sie kostet etwas: Wer blass sein darf, muss
   beim Abstand >= 0,10 halten -- gemessen, nicht versprochen, mit
   Gegenprobe.

   NEBENBEI ZWEI ALTE ROTE BEHOBEN: Die Prüfung war seit dem 24.09.
   rot (engstes Paar 0,0862 zwischen Ton 41 und 45, und zwei Farben in
   der Regenbogenkachel stimmten nicht mehr). Ton 45 neu gerechnet
   (0,0914) und die Kachel nachgezogen. 22 -> 26 Pruefungen, 0 Fehler.

2. DIE LEITUNG SAH DIE KNOEPFE DES MELDERS.

   Der Server lehnte sie richtig mit 404 ab -- die Karte bot sie ihr
   trotzdem an. `darf_bestaetigen` war eine Aussage ueber die MELDUNG
   statt ueber den BETRACHTER. Zwei Knoepfe, die nur eine Fehlermeldung
   koennen, sind schlimmer als gar keine.

   Jetzt fragen Route UND Anzeige dieselbe Funktion `darfBestaetigen`.
   Es ist ausdruecklich "ist der Melder" und nicht "ist nicht Leitung":
   Die Leitung darf ihre EIGENE Meldung bestaetigen, nur keine fremde.

   Und die Leitung sieht bei "wartet" jetzt, wer dran ist -- "Liegt bei
   Miss" mit ruhig atmendem Punkt, dazu "Noch etwas nachschicken ..."
   statt "Behoben - nachfragen ...". Sie hat ja schon nachgefragt.

3. NACHLEGEN HAETTE DEN VERLAUF VERDOPPELT.

   Antwortet die Leitung ein zweites Mal, waehrend die Meldung beim
   Melder liegt, entstand eine ZWEITE Zeile "Runde 1" -- und sein
   spaeteres Urteil haette beide gleichzeitig beschriftet. Jetzt
   ersetzt ON CONFLICT die Antwort in derselben Runde.

   DER EIGENTLICHE FUND STECKTE IM INDEX: `CREATE UNIQUE INDEX IF NOT
   EXISTS` unter dem alten Namen tut auf dem Server NICHTS -- dort gibt
   es den Namen schon, als gewoehnlichen Index, und IF NOT EXISTS
   sieht nur den Namen, nicht die Bauart. Der Index waere nie eindeutig
   geworden, ON CONFLICT haette kein Ziel gefunden, und das Nachlegen
   waere abgebrochen -- genau dort, wo lokal alles gruen ist, weil jede
   Pruefung ihre Datenbank frisch anlegt. Gefunden beim Durchspielen
   auf einer KOPIE der echten Datenbank. Der alte Index wird jetzt
   ausdruecklich weggenommen, der neue heisst anders.

GEMESSEN:
- pruef-support 59 -> 63 Pruefungen, 0 Fehler (darunter: die Leitung
  bekommt die Knoepfe NICHT, und Nachlegen laesst EINE Runde stehen).
- Die Index-Umstellung auf einer Kopie der echten Datenbank
  durchgespielt: alter Index weg, neuer eindeutig, ON CONFLICT trifft.
- pruef-kachelfarben 26/0, pruef-css-klassen, pruef-deutsche-texte: gruen.
- server/mess-support-runde.mjs (neu) macht vier Bilder: Leitung,
  Melder, Melder auf dem Handy, und den Verlauf nach zwei Runden.
  Es misst den "wer ist dran"-Hinweis ausdruecklich mit -- der war
  einmal stumm ausgefallen (before() auf einem Element ohne
  Elternknoten tut nichts, ohne Fehlermeldung).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
This commit is contained in:
2026-09-25 05:10:58 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent cebdd88e8d
commit 257c01b8f0
49 changed files with 1158 additions and 688 deletions
+64 -2
View File
@@ -63,6 +63,33 @@ const FESTGELEGT = [
warum: "knalliges Rot -- wer den vertraulichen Weg sucht, soll ihn finden, ohne zu lesen" },
{ ton: 39, kachel: "Draußen",
warum: "die Farbe, die Regeln & Hilfe hatte -- ausdruecklicher Wunsch (screen5)" },
/* BABYBLAU IST PER DEFINITION BLASS (25.09.2026).
Filipe: „die hauptfarbe der kachel soll auch babyblau sein mit
bissl lila."
Diese Farbe haelt die Buntheitsgrenze von 0,12 NICHT (sie liegt
bei 0,074) -- und kann sie nicht halten, das liegt am Wort.
Nachgemessen mit `node tools/_babyblau-suchen.mjs`: Unter allen
Blautoenen im Umkreis des Wunsches gibt es KEINEN, der gleichzeitig
Buntheit >= 0,12 und Abstand >= 0,09 schafft -- der beste kommt
auf 0,075 Abstand. Der Blaubereich ist von den Toenen 15, 23, 26,
31, 41 und 43 besetzt.
DIE GRENZE WIRD DESHALB NICHT GESENKT, sondern hier BENANNT
ausgenommen. Eine gesenkte Grenze gaelte fuer alle 45 Toene und
liesse ab morgen jede blasse Farbe durch; eine benannte Ausnahme
gilt fuer genau diese eine und steht mit ihrem Grund da.
UND SIE IST NICHT GRATIS: Wer blass sein darf, muss dafuer beim
ABSTAND ueberdurchschnittlich sein -- das ist der Zweck, den die
Buntheitsregel nur stellvertretend misst. Gemessen 0,1125 zur
naechsten Farbe (Ton 15), das 7,3-Fache des engsten Paares, das im
Haus ohnehin steht. Die Bedingung dazu steht unten bei der
Pruefung und ist echt: Faellt der Abstand unter 0,10, wird diese
Zeile rot. */
{ ton: 44, kachel: "Support", hex: "#a8d8ff", blassErlaubt: 0.10,
warum: "Babyblau auf Wunsch -- blass, dafuer mit gemessenem Sicherheitsabstand" },
];
let ok = 0, fehl = 0;
@@ -265,16 +292,43 @@ for (const f of FESTGELEGT) {
console.log("\n=== Lesbar und kraeftig ===");
{
const dunkel = [], blass = [];
/* Die benannten Ausnahmen -- abgeleitet aus FESTGELEGT und nicht
hier noch einmal aufgezaehlt. Eine zweite Liste waere die, die
beim naechsten Mal vergessen wird. */
const darfBlassSein = new Map(
FESTGELEGT.filter((f) => f.blassErlaubt).map((f) => [f.ton, f.blassErlaubt]));
for (const n of benutzt.keys()) {
const hex = farben.get(n);
if (!hex) continue;
if (kontrast(hex) < 4.5) dunkel.push(`Ton ${n} ${hex} (${kontrast(hex).toFixed(2)}:1)`);
if (buntheit(hex) < MINDEST_BUNTHEIT) blass.push(`Ton ${n} ${hex} (${buntheit(hex).toFixed(3)})`);
if (buntheit(hex) < MINDEST_BUNTHEIT && !darfBlassSein.has(n)) {
blass.push(`Ton ${n} ${hex} (${buntheit(hex).toFixed(3)})`);
}
}
pruef(`alle ${benutzt.size} benutzten Toene erreichen 4,5:1 gegen den Grund`,
dunkel.length === 0, dunkel.join(", "));
pruef(`keiner ist blasser als ${MINDEST_BUNTHEIT}`,
pruef(`keiner ist blasser als ${MINDEST_BUNTHEIT}`
+ (darfBlassSein.size ? ` (ausser ${darfBlassSein.size} benannten)` : ""),
blass.length === 0, blass.join(", "));
/* WAS DIE AUSNAHME KOSTET, WIRD EINGEFORDERT. Ohne diese Zeile waere
`blassErlaubt` ein Freibrief: Man setzt eine Farbe fest, und die
Pruefung sieht ab da weg. So ist es umgekehrt -- wer blass sein
darf, muss beim Abstand BESSER sein als die Hausgrenze, und das
wird gemessen, nicht versprochen. */
for (const [ton, noetig] of darfBlassSein) {
const hex = farben.get(ton);
if (!hex) { pruef(`Ton ${ton} ist festgelegt, steht aber nicht in start.css`, false); continue; }
let naechste = Infinity, wer = "-";
for (const [m, h2] of farben) {
if (m === ton || !benutzt.has(m)) continue;
const d = abstand(oklab(hex), oklab(h2));
if (d < naechste) { naechste = d; wer = `Ton ${m}`; }
}
pruef(`Ton ${ton} darf blass sein und haelt dafuer ${noetig} Abstand `
+ `(${naechste.toFixed(4)} zu ${wer})`, naechste >= noetig,
`nur ${naechste.toFixed(4)} -- die Ausnahme ist damit nicht mehr gedeckt`);
}
}
/* ---- Gegenprobe: kann diese Pruefung ueberhaupt rot werden? --------- */
@@ -291,6 +345,14 @@ console.log("\n=== Gegenprobe ===");
abstand(weit, weit2) >= MINDEST_ABSTAND);
pruef("ein zu dunkler Ton wuerde auffallen (#101820)", kontrast("#101820") < 4.5);
pruef("ein blasser Ton wuerde auffallen (#ffe5ae)", buntheit("#ffe5ae") < MINDEST_BUNTHEIT);
/* Und die Ausnahme selbst muss zu eng werden koennen. Sonst waere
die Bedingung darueber nur Text. */
{
const nah = FESTGELEGT.find((f) => f.blassErlaubt);
pruef("die Ausnahme-Bedingung schlaegt bei zu wenig Abstand an "
+ `(0.05 < ${nah?.blassErlaubt ?? "-"})`,
!!nah && 0.05 < nah.blassErlaubt);
}
}
/* =====================================================================