Der Notizblock -- und eine Pruefung, die zwoelf Kacheln nie angesehen hat

Filipe: „fuer die modis, rechte und linke hand und dogfather eine
kachel hinzufuegst, sie soll: Notizen, heissen. ich will dass du das
auch wie ein notizblock erstellst. ich will dass es uebelst geil und
einzigartig ist."

=================================================================
TEIL 1: DIE FARBE -- UND WAS DABEI AUFFIEL
=================================================================

Fuer die neue Kachel braucht es einen Ton. Beim Suchen fiel auf, dass
tools/kachelton-entzerren.mjs zwoelf der 45 Farben fuer FREI hielt.

Sie sind es nicht. bereicheFuer() gibt fuer die fuenf Rollen des
Agenturhauses null zurueck -- das heisst „nimm die Liste aus dem
Browser", und die steht in workspace/assets/js/bereiche.js. Dort
stehen die Toene 1 bis 22 und 44: Dashboard, Zahlen, Team-Lage,
Scout-Pipeline. Kacheln, die jeden Tag jemand ansieht.

pruef-kachelfarben hatte denselben blinden Fleck. Sie meldete seit
Wochen „33 benutzte Toene" und war gruen. Was sie dadurch NICHT sah:

  * Der Farblauf von gestern Nacht hat zwoelf dieser Kacheln
    verschoben und drei davon unter die Buntheitsgrenze gedrueckt.
    Gruen geblieben.
  * Ton 7, 16 und 22 lagen SEIT JEHER unter der Grenze (0,112 / 0,116
    / 0,068). Nie gemeldet.

Das ist die Sorte gruener Haken, vor der die Hausregel warnt: Er sagt
nur, dass die Bedingung erfuellt war -- nicht, dass sie das Richtige
angesehen hat.

BEHOBEN, und zwar an der Wurzel: Die REGELN (Kontrast, Buntheit)
gelten jetzt fuer jeden Ton, der irgendwo an einer Kachel steht --
gelesen aus denselben fuenf Dateien, die auch pruef-kachel-universum
liest. Dazu die Namen der Kacheln, damit „Ton 1 traegt Dashboard"
ueberhaupt pruefbar ist.

DIE PALETTE WURDE NEU GERECHNET, mit dem dritten Verfahren an einem
Tag -- die ersten zwei stehen als Fehler im Kopf des Werkzeugs:

  1. Alle 45 neu verteilt. Lief ueber zwei ausdrueckliche Wuensche
     hinweg (#ff1a1a, #a8d8ff).
  2. Nur die Kollisionen, aber immer nur EINEN der beiden bewegt.
     Ergebnis: Ton 1 sprang vom Tuerkis ins Altrosa, 0,197 weit.
  3. BEIDE duerfen sich bewegen, und zwar beide nur ein bisschen.
     Zwei Toene, die 0,02 auseinanderstehen und 0,09 brauchen, teilen
     sich das -- jeder rueckt 0,045, und beide bleiben, was sie waren.

  kleinster Abstand   0,0154  ->  0,0905
  zu blass                 4  ->  0
  sichtbar veraendert           7 Kacheln (ueber 0,05)
  kaum zu sehen                28 (13 zwischen 0,02 und 0,05, 15 darunter)

EINE AUSNAHME MIT ZAHL, keine mit Achselzucken: Ton 1 (Dashboard)
bleibt acht Tausendstel unter der Buntheitsgrenze. Gemessen ueber ALLE
16,7 Millionen sRGB-Farben ist die naechste, die alle Regeln haelt,
#7a75c8 -- ein Blauviolett, 0,113 entfernt. Tuerkis erreicht in sRGB
schlicht keine hoehere Buntheit, und das schmale Band teilen sich
schon sieben Toene. Eine Kachel, die ihre Farbfamilie behaelt, ist die
bessere Antwort auf „richtig geil und speziell" als eine, die acht
Tausendstel bunter ist und niemand wiedererkennt. blassBis sagt jetzt
bei jeder Ausnahme, WIE WEIT sie reicht -- vorher hiess blassErlaubt
schlicht „hier wird weggesehen".

DIE NEUE FARBE IST GRUEN UND WOLLTE BERNSTEIN SEIN. Gesucht war die
Farbe von Papier. Gemessen gibt es sie nicht mehr: Der beste Bernstein
im ganzen Farbraum haelt 0,0799 Abstand -- unter der Hausgrenze. Und
Platz schaffen hilft nicht: Setzt man ihn fest, muss ein warmer Ton
das Band verlassen (Ton 45 waere 0,212 weit ins Magenta gewandert).
Die groesste wirklich freie Luecke liegt im Gruen, bei 0,0917. Ein
linierter Block in Gruen ist Papier, seit es Papier gibt.

=================================================================
TEIL 2: DER BLOCK
=================================================================

DREI ENTSCHEIDUNGEN, AUS DENEN DER REST FOLGT:

1. ES GIBT KEINEN SPEICHERN-KNOPF. Nirgends. Wer einen Block
   aufschlaegt und lostippt, drueckt hinterher nicht auf „sichern";
   er klappt ihn zu. Gesichert wird 800 ms nach dem letzten
   Tastendruck. Geht das nicht, bleibt der Text im Browser liegen und
   wird nachgereicht -- und der Fuss sagt ehrlich „noch nicht
   gesichert", statt einen Verlust zu melden, den man gerade nicht
   verhindern kann.

2. DAS BLATT IST EIN SCHREIBFELD MIT EINER DECKSCHICHT. Das Feld
   traegt Text und Cursor und ist unsichtbar; darueber zeichnet eine
   zweite Schicht denselben Text noch einmal -- mit Kaestchen,
   Ueberschriften, Strichen und Links.

   DARAUS FOLGT EINE EISERNE REGEL, und sie steht dreimal im Code:
   KEINE Auszeichnung darf die BREITE eines Zeichens aendern. Kein
   Fettdruck, keine andere Groesse, keine Sperrung. Erlaubt sind nur
   Farbe, Flaeche, Rahmen und Durchstreichen. Ein einziges
   font-weight: 700 verschoebe den Umbruch, und ab der zweiten Zeile
   stuende der sichtbare Text neben dem Cursor.

   pruef-notizen misst das am echten Umbruch: eine Probe mit allen
   Auszeichnungen und einer Zeile, die umbrechen MUSS. Sind beide
   Schichten verschieden hoch, sitzt der Umbruch woanders. Mit
   Gegenprobe -- Fettdruck auf der Deckschicht bricht die Deckung um
   genau eine Zeile (30 px), und die Zeile wird rot.

3. DIE TASTATUR FUEHRT DIE LISTE FORT, NICHT EINE LEISTE. Ein
   Spiegelstrich und Enter macht den naechsten Punkt, ein leeres
   Kaestchen und Enter das naechste Kaestchen -- und ein GESETZTER
   Haken wird dabei nicht mitgenommen, die naechste Aufgabe ist ja
   noch nicht erledigt. Zweimal Enter beendet die Liste. Ein Klick
   aufs Kaestchen hakt ab. Es gibt keine Werkzeugleiste, weil man beim
   Schreiben nie den Stift wechselt.

UND: NIEMAND SIEHT DIE NOTIZEN EINES ANDEREN. Auch DogFather nicht.
Es gibt in workspace-notizen.js keinen siehtAlles()-Zweig, keinen
Umschalter, keine fremde Liste -- jede Abfrage hat person_id = ? fest
eingebaut. Die Kachel steht deshalb in „Fuer dich" und nicht in
„Taeglich": Die Gruppe sagt die wichtigste Eigenschaft, bevor man sie
anfasst.

NUR AUF DER TEAM-ADRESSE. Auf der Agenturadresse ist die Seite ein
404 -- auch fuer DogFather. Das ist dieselbe Trennung wie bei Chat,
Kalender und Aufgaben, und sie steht an zwei Stellen: in
GEHOERT_ZU_ADRESSE (die Datei) und in der Schnittstelle (die Daten).
Die Seite ist nur HTML; die Daten sind die Sache.

Dazu: sechs Papierfarben, Anheften, Suche mit Hervorhebung im Text,
Papierkorb mit dreissig Tagen und einem Eintrag in der
Aufbewahrungsliste (ohne den waere die Frist ein Satz in einem
Kommentar -- genau das ist dem Support am 24.09. passiert).

=================================================================
EIN FUND BEIM BAUEN, DER ALLEN GEHOERT
=================================================================

DELETE /workspace/api/notizen/:id gab es schon -- in
workspace-aufgaben.js, fuer die Notizen AN einer Aufgabe. Weil jener
Router frueher eingehaengt ist, hat er jeden Loeschversuch des Blocks
abgefangen und mit 404 beantwortet.

Von aussen sah das aus wie ein Fehler im neuen Modul: Anlegen ging,
Aendern ging, Loeschen nicht. Man sucht dann im eigenen Code, und dort
ist nichts. Express meldet so etwas nicht -- es nimmt die erste Route,
die passt, und schweigt ueber die zweite.

Der Block liegt jetzt unter /workspace/api/notizblock. Und
pruef-notizen geht seitdem den Routenbaum von express durch und meldet
jedes Paar aus Methode und Pfad, das zweimal vergeben ist. Gemessen:
307 Wege, keine Dublette. Die Pruefung gilt fuers ganze Haus, auch
wenn sie in dieser Datei steht -- hier ist sie gefunden worden.

Nebenbei berichtigt: pruef-crew-adresse verlangte von jedem Eintrag
der Haustafel HTTP 200 mit Inhalt. Das stimmte, solange dort nur
oeffentliche Dateien standen. notizen.html ist die erste Seite hinter
der Anmeldung -- sie antwortet mit 302, und das ist richtig. Gefragt
wird jetzt, was die Tafel wirklich meint: GIBT es das hier.

GEMESSEN, alles nach den Aenderungen:

  pruef-notizen             76 Punkte, 0 Fehler (neu)
  pruef-kachelfarben        31 Punkte, 0 Fehler (vorher 26)
  pruef-kachel-universum    13 Punkte, 0 Fehler
  pruef-crew-adresse       157 Punkte, 0 Fehler
  pruef-buehne             230 Punkte, 0 Fehler -- notizen.html neu in
                           der Liste, schlechtester Kontrast 6,73:1,
                           also 50 % ueber der Grenze
  pruef-rechtetafel, -haus-seiten, -struktur, -css-klassen,
  -jeder-hat-eine-seite, -workspace-seiten, -kachelraster,
  -rueckmeldung            alle 0 Fehler

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
This commit is contained in:
2026-09-26 12:42:59 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 69ba533cee
commit 150555bc33
62 changed files with 4503 additions and 978 deletions
+29 -4
View File
@@ -645,11 +645,36 @@ for (const eintrag of GEHOERT_ZU_ADRESSE) {
ok((draussen.text || "").length < 200,
`workspace.: und es kommt auch kein Inhalt mit (${(draussen.text || "").length} Zeichen)`);
/* ==== DRINNEN HEISST NICHT IMMER 200 (26.09.2026) ==============
Hier stand „muss 200 sein, und mehr als 200 Zeichen lang".
Das stimmte, solange in der Tafel nur OEFFENTLICHE Dateien
standen -- die Eingangswand und eine Stilvorlage.
Mit notizen.html steht dort zum ersten Mal eine Seite HINTER
der Anmeldung. Ohne Sitzung antwortet sie mit 302 auf die
Anmeldung, und das ist richtig so. Die Pruefung meldete
trotzdem einen Fehler -- nicht am Haus, sondern an ihrer
eigenen, zu engen Erwartung.
Die Frage dieser Tafel ist nicht „liefert es Inhalt aus?",
sondern „GIBT es das hier?". Genau das wird jetzt gemessen:
drinnen alles ausser 404/410, draussen nur 404/410. Beide
Richtungen bleiben, nur die Innenseite ist nicht mehr auf eine
einzige Zahl festgelegt. */
const drinnen = await hole(weg, { host: CREW });
ok(drinnen.status === 200,
`crew.: ${weg} kommt dort an (${drinnen.status})`);
ok((drinnen.text || "").length > 200,
`crew.: und zwar mit Inhalt (${(drinnen.text || "").length} Zeichen)`);
ok(drinnen.status !== 404 && drinnen.status !== 410,
`crew.: ${weg} gibt es dort (${drinnen.status})`);
/* Und eine offene Datei kommt dort auch wirklich an. Bei einer
Seite hinter der Anmeldung waere „mehr als 200 Zeichen" eine
Aussage ueber die Weiterleitung, nicht ueber die Seite. */
if (drinnen.status === 200) {
ok((drinnen.text || "").length > 200,
`crew.: und zwar mit Inhalt (${(drinnen.text || "").length} Zeichen)`);
} else {
ok(drinnen.status === 302 || drinnen.status === 401 || drinnen.status === 403,
`crew.: und schickt ohne Anmeldung zur Anmeldung (${drinnen.status})`);
}
}
/* DIE UMBIEGUNG DARF DIE SPERRE NICHT MITNEHMEN.